Stefan Bradl  © LCR

© LCR - MotoGP-Pilot Stefan Bradl mti seiner Honda RC213V des LCR-Teams

MotoGP-Rookie Stefan Bradl hat sich für seine erste Saison in der Königsklasse auf zwei Rädern viel vorgenommen. Mit der Honda RC213V des LCR-Teams von Lucio Cecchinello will sich der amtierende Moto2-Weltmeister im Verlauf der 18 Saisonrennen stetig steigern und plant mit dem einen oder anderen Vorstoß in die Nähe der Top 5.

„Das Material ist vorhanden und wir sind echt gut aufgestellt“, sprüht Bradl knapp eine Woche vor dem Saisonauftakt in Katar gegenüber ‚SPORT1‘ vor Zuversicht. „Ich selbst habe auch hohe Ziele und möchte nicht nur jedes Rennen zwischen Platz acht und zehn beenden, sondern natürlich auch eine Steigerung sehen und dann auch ab und zu mal unter die ersten Sechs fahren.“

Besonderen Druck verspürt der 22-Jährige durch seinen Aufstieg in die Topliga nicht, wie er sagt: „Ich weiß nicht, wo der Druck herkommen soll. Es ist natürlich ein großes Interesse von allen Seiten da, aber den einzigen Druck mache ich mir selber. Ich bin selber neugierig, wie das Ganze jetzt abläuft und wie ich jetzt da reinkomme.“

Mit den Testfahrten im Vorfeld der Saison ist Bradl zufrieden. In Sepang und Jerez gewöhnte sich der Deutsche mehr und mehr an sein neues Arbeitsgerät und schloss den letzten Aufgalopp vor dem ersten Rennen in den Top 10 ab. „Wir waren alle sehr zufrieden“, sagt der LCR-Pilot. „Jetzt freue ich mich auf den ersten Showdown. Dann sind alle Spekulationen vorbei. Jetzt geht es richtig los und ich kann die Ergebnisse für mich sprechen lassen.“

Der Rummel um seine Person habe nach dem Gewinn des Moto2-Titels und vor allem durch den Aufstieg in die MotoGP-Klasse noch einmal deutlich zugenommen, wie der Deutsche gesteht. Am wohlsten fühlt sich der Sohn des 250er-Vizeweltmeisters von 1991 – Helmut Bradl – immer noch auf der Strecke: „Ich freue mich jetzt darauf, auf dem Motorrad zu sitzen, den Helm zuzumachen und dann meine Ruhe zu haben.“

Als den größten Unterschied zur Moto2-Klasse, die mit 600er-Bikes ausgetragen wird, stellt Bradl bei der 1.000er-Honda die gestiegene Motorleistung und den richtigen Umgang damit heraus: „Die ganze Leistung, die man zur Verfügung hat, richtig einzusetzen, das war für mich der größte Umstieg und die größte Aufgabe.“ Im Hinblick auf die rund 250 PS seiner RC213V sagt Bradl: „Es ist eigentlich fast zu viel. Man muss das Motorrad so abstimmen und seine Fahrweise so anpassen, dass man die ganze Power auf die Straße bringt und dementsprechend auch umsetzen kann.“

Text von Mario Fritzsche

Motorsport-Total.com
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