Louis Rossi, Randy Krummenacher, Rafid Topan Sucipto - © Tech 3

© Tech 3 – Die Strafpunkte bleiben den Fahrern zukünftig ein Jahr lang erhalten

Die Grand-Prix-Kommision des Motorradweltverbandes FIM hat eine Überarbeitung des Strafpunkte-Systems für die Motorrad-Weltmeisterschaft beschlossen.

Ab 2014 werden Strafpunkte nicht mehr automatisch am Ende der Saison gelöscht, sondern in die folgende Saison mitgenommen.

Erst nach 365 Tagen waren sie aus dem Strafregister des jeweiligen Fahrers gelöscht.

Die FIM hatte das System vor einem Jahr eingeführt, um die Sicherheit auf den Strecken zu erhöhen. Abhängig von der Schwere des Vergehens werden unterschiedlich hohe Punkte vergeben, die zusammengezählt werden. Ist ein bestimmter Wert überschritten, kommen automatisch Strafmaßnahmen zur Anwendung. So muss ein Pilot bei vier Punkten im nächsten Rennen vom letzten Startplatz aus ins Rennen gehen. Bei sieben Punkten startet der Fahrer aus der Boxengasse, bei zehn Punkten wird er für ein Rennen gesperrt.

Zudem schloss die FIM eine Regellücke im Fall einer Rennunterbrechung. Bisher war dort nicht klar festgelegt, wann ein Rennen in diesem Fall neu gestartet werden muss. Künftig ist bei einem Abbruch des Rennens nach weniger als fünf Runden ein Neustart vorgesehen. In der Moto2 und Moto3 darf das Rennen jedoch maximal zwei Mal neu gestartet werden. In der MotoGP kann die Rennleitung unter Umständen weitere Re-Starts festlegen.

Text von Markus Lüttgens

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