Andrea Iannone - © Ducati

© Ducati – Ducati-Werkspilot Andrea Iannone fuhr am Mittwoch eine niedrige 1:23er-Zeit

Die Ducati-Piloten wiederholten am zweiten Testtag am Red-Bull-Ring in Österreich die Dominanz vom Testauftakt am Dienstag.

Werkspilot Andrea Iannone fuhr in 1:23.240 Minuten die Testbestzeit und bestätigte damit, dass Ducati beim Österreich-Grand-Prix Mitte August um den Sieg kämpfen möchte.

Der Italiener war am Mittwoch 0,440 Sekunden schneller als Teamkollege Andrea Dovizioso.

Und auch Edeltester Casey Stoner mischte erneut im vorderen Feld mit. Obwohl der Australier nur 28 Umläufe abspulte, konnte er sich auf der dritten Position festsetzen. Der Rückstand auf Iannone betrug etwas mehr als sechs Zehntelsekunden. Beim finalen Versuch, die Bestzeit zu attackieren, stürzte Stoner in Kurve sieben. Dem zweimaligen MotoGP-Champion klappte das Vorderrad seiner Desmosedici ein. Auf Position vier folgte eine weitere Ducati Desmosedici. Avintia-Pilot Hector Barbera war mit seiner 2014er-Maschine in Schlagdistanz zu den 2016er-Werksmaschinen.

Yamaha-Werkspilot Valentino Rossi steigerte sich im Vergleich zum Vortag deutlich. Der Routinier beendete den Test auf Position fünf und war bester Nicht-Ducati-Pilot. Erneut war der „Doktor“ der fleißigste Fahrer auf der Strecke: Der Altmeister spulte 63 Runden ab. Rossi fuhr einen Tick schneller als Teamkollege Jorge Lorenzo, der als Sechster gewertet wurde.


Auf den Positionen sieben und acht folgten die beiden Suzuki-Werkspiloten, die jeweils etwa eine Sekunde auf Iannones Bestzeit verloren. Pramac-Ducati-Pilot Scott Redding konnte den dritten Platz vom Vortag nicht wiederholen und rutschte am Mittwoch auf die neunte Position ab.

Es bestätigte sich erneut, dass Honda auf dem Red-Bull-Ring Schwierigkeiten hat. Cal Crutchlow komplettierte mit seiner LCR-Honda die Top 10 und lag 1,215 Sekunden zurück. Die beiden Marc-VDS-Piloten belegten die Positionen zwölf (Jack Miller) und 13 (Tito Rabat).

Erfreulich war die Entwicklung bei KTM. Testpilot Mika Kallio verringerte den Rückstand auf weniger als zwei Sekunden und demonstrierte damit, dass die Österreicher noch Raum für Verbesserungen haben. Tom Lüthi kam bis auf zweieinhalb Sekunden an die Bestzeit heran. Aprilia schickte Sam Lowes und Alvaro Bautista erneut ohne Transponder auf die Strecke.

Die Testzeiten vom Red-Bull-Ring (MIttwoch):

1. Andrea Iannone (Ducati) – 1:23.240 Minuten (40 Runden)
2. Andrea Dovizioso (Ducati) +0,440 Sekunden (41)
3. Casey Stoner (Ducati) +0,625 (28)
4. Hector Barbera (Ducati) +0,851 (18)
5. Valentino Rossi (Yamaha) +0,929 (63)
6. Jorge Lorenzo (Yamaha) +0,954 (46)
7. Maverick Vinales (Suzuki) +0,968 (28)
8. Aleix Espargaro (Suzuki) +1,095 (22)
9. Scott Redding (Ducati) +1,135 (41)
10. Cal Crutchlow (Honda) +1,215 (45)
11. Eugene Laverty (Ducati) +1,257 (32)
12. Jack Miller (Honda) +1.315 (33)
13. Tito Rabat (Honda) +1,520 (60)
14. Yonny Hernandez (Ducati) +1,572 (28)
15. Danilo Petrucci (Ducati) +1,850 (36)
16. Michele Pirro (Ducati) +1,899 (25)
17. Mika Kallio (KTM) +1,951 (55)
18. Tom Lüthi (KTM) +2,465 (36)

Text von Sebastian Fränzschky

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