Valentino Rossi - © Yamaha

© Yamaha – Valentino Rossi fühlt sich gut für den Saisonauftakt in Katar gerüstet

Valentino Rossi beendete den dreitägigen MotoGP-Test in Katar auf Rang fünf. Wie die meisten anderen Piloten setzte der Italiener seine schnellste Rundenzeit des Tests am dritten und letzten Testtag am Freitag.

Mit einer Zeit von 1:55.429 Minuten war er mehr als sechs Zehntel langsamer als Yamaha-Teamkollege und Weltmeister Jorge Lorenzo. Trotzdem gibt sich der Rekordchampion nach dem finalen Test vor dem Saisonstart 2016 zuversichtlich.

„Ganz besonders in den letzten anderthalb Stunden haben wir das Setup verbessert. Ich hatte eine ziemlich gute Pace und fuhr eine gute schnelle Runde, die Zeit ist nicht schlecht. Noch wichtiger ist, dass ich eine Rennsimulation gefahren bin, bei der ich ziemlich stark war“, berichtet Rossi gegenüber ‚MotoGP.com‘. Bei seiner Rennsimulation war er nur minimal langsamer als Lorenzo.

Dass der Italiener am Freitag erneut zu Boden ging, war derweil kein großes Problem. „Leider bin ich in der gleichen Kurve schon wieder gestürzt“, erklärt Rossi mit einem Lachen und ergänzt: „Es war aber nur ein kleiner Sturz.“ Der mittlerweile 37-Jährige überstand den Crash ohne Verletzung, und auch seinem Selbstvertrauen scheint der erneute Sturz keinen Abbruch zu tun.


„Das Problem war, dass sich die Strecke mit jedem Tag ziemlich verbesserte und die Belastung für den Vorderreifen stieg“, berichtet Rossi weiter und erklärt: „Gestern (Donnerstag; Anm. d. Red.) war es nicht schlecht, aber heute war er zu weich. Ich denke, dass die letzten fünf Runden des Rennens für alle schwierig sein werden, aber das Motorrad ist gut zu fahren, weshalb wir eine gute Pace halten können.“

Wie stehen also die Chancen, dass Rossi das Auftaktrennen in zwei Wochen – so wie im vergangenen Jahr – gewinnen kann? „Ich denke, dass es ziemlich hart werden wird, weil es so aussieht, dass sich die anderen Bikes seit dem ersten Test ziemlich verbessert haben“, grübelt der Italiener. „Aber jetzt sind wir auf ihrem Level. Ich denke, dass viele Piloten beim ersten Grand Prix schnell sein werden, aber wir sind konkurrenzfähig.“

Wie in jedem Jahr kann sich der „Doctor“ auch 2016 wieder auf jede Menge Unterstützung von seinen Fans verlassen. Auch ein prominenter Formel-1-Pilot drückt dem neunmaligen Weltmeister die Daumen. „Mein Favorit für die Saison ist Valentino“, verrät Nico Rosberg und ergänzt: „Es macht unwahrscheinlich viel Spaß, ihm bei der Arbeit zuzusehen. Ich hoffe, dass er es nochmal schafft, sich den Titel zu holen.“

Die Testzeiten aus Katar (Freitag):
01. Jorge Lorenzo (Yamaha) – 1:54.810 Minuten (51 Runden)
02. Scott Redding (Pramac-Ducati) +0,516 Sekunden (55)
03. Maverick Vinales (Suzuki) +0,523 (48)
04. Marc Marquez (Honda) +0,592 (52)
05. Valentino Rossi (Yamaha) +0,619 (55)
06. Andrea Iannone (Ducati) +0,725 (52)
07. Cal Crutchlow (LCR-Honda) +0,782 (46)
08. Andrea Dovizioso (Ducati) +0,890 (47)
09. Hector Barbera (Avintia-Ducati) +0,923 (23)
10. Pol Espargaro (Tech-3-Yamaha) +1,072 (40)
11. Yonny Hernandez (Aspar-Ducati) +1,084 (18)
12. Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) +1,156 (62)
13. Loris Baz (Avintia-Ducati) +1,247 (27)
14. Dani Pedrosa (Honda) +1,332 (30)
15. Aleix Espargaro (Suzuki) +1,609 (32)
16. Michele Pirro (Pramac-Ducati) +1,781 (63)
17. Tito Rabat (Marc-VDS-Honda) +2,217 (29)
18. Alvaro Bautista (Aprilia) +2,233 (52)
19. Jack Miller (Marc-VDS-Honda) +2,236 (40)
20. Eugene Laverty (Aspar-Ducati) +2,336 (51)
21. Stefan Bradl (Aprilia) +2,530 (61)
22. Takuya Tsuda (Suzuki) +5,481 (20)

Text von Ruben Zimmermann

Motorsport-Total.com
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