© xpb.cc - Mick Doohan fand das Verhalten der Streckenposten in Jerez nicht okay

Mick Doohan kann verstehen, warum sich Casey Stoner nach seinem Ausfall beim Grand Prix von Spanien so sehr über Valentino Rossi und das Verhalten der Streckenposten in Jerez beschwert hat. Der Honda-Pilot war auf regennasser Fahrbahn zunächst in der ersten Kurve nach Start-Ziel von seinem Nachfolger bei Ducati abgeräumt worden. Anschließend ließen die herbeigeeilten Streckenposten Stoner sprichwörtlich im Regen stehen und halfen lediglich Rossi auf.

 

Der Italiener konnte das Rennen anschließend fortsetzen und erreichte das Ziel immerhin noch als Fünfter. Stoner musste dagegen nach diesem Vorfall aufgeben und verlor dadurch seine WM-Führung. Zwar entschuldigte sich Rossi unmittelbar nach dem Rennen bei Stoner in der Honda-Box, doch die Punkte waren für den Champion von 2007 trotzdem futsch.

Dass Rossi bei seiner Entschuldigung den Helm aufbehielt, kam bei Stoner ebenfalls nicht besonders gut an. „Es wäre sicher besser gewesen, Rossi hätte den Helm abgenommen“, findet auch Doohan. Die Kollision an sich wertete der fünfmalige Weltmeister dagegen als gewöhnlichen Rennunfall.

Für das Verhalten der Streckenposten hat Doohan dagegen kein Verständnis. „Es kann nicht sein, dass einem geholfen wird und dem anderen nicht“, wird der frühere Honda-Star von ‚Speedweek‘ zitiert. „Vielleicht muss man einführen, dass die Marshals keinem helfen dürfen.“

Text von Lennart Schmid

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