Nicky Hayden - © Honda Racing

© Honda Racing – Positiver Einstand: Nicky Hayden genoss das Fahren mit dem Honda-Superbike

Der erste Superbike-Test von Nicky Hayden verlief positiv.

Der US-Amerikaner stellte sich schnell auf sein neues Arbeitsgerät ein und fuhr bereits am zweiten Testtag auf dem Niveau von Teamkollege Michael van der Mark.

Die beiden Honda-Piloten fuhren etwa eineinhalb Sekunden langsamer als Spitzenreiter Jonathan Rea, der beim Aragon-Test in seiner eigenen Liga fuhr.

Hayden spulte an den beiden Testtagen in Aragon mit seiner Honda Fireblade insgesamt 83 Runden ab. Das Wetter behinderte den Test und verkürzte die Zeit auf trockener Strecke. Kommende Woche hat Hayden in Jerez erneut die Chance, sein Honda-Superbike weiter kennenzulernen.

Ten-Kate-Techniker Pieter Breddels stimmt Haydens Einstand optimistisch: „Unterm Strich sind wir mit dem ersten Test ziemlich zufrieden. Natürlich gibt es noch ein paar Dinge, die wir verbessern können, doch wir konnten mit beiden Fahrern viele Einstellungen probieren“, bemerkt er. „Nicky kam ziemlich schnell in Schwung. Am ersten Tag änderten wir die Hinterradbremse, was auf seinen einzigartigen Fahrstil zurückzuführen war. Am zweiten Tag lief es deutlich besser, vor allem die Front war deutlich besser.“

Hayden selbst stufte die Fortschritte an den beiden Testtagen ebenfalls als positiv ein: „Wir konnten uns am zweiten Tag sofort verbessern und im Laufe des Tages immer wieder kleine Fortschritte erzielen. Zwischendrin kamen wir bei der reinen Performance nicht weiter, doch das konnten wir überwinden und uns beim Bremsen und am Kurveneingang weiter verbessern“, berichtet der ehemalige MotoGP-Pilot.

„Nun haben wir eine Vorstellung davon, wo wir uns weiter steigern müssen. Wir verwendeten zwei Motorräder, die unterschiedliche Konfigurationen hatten. Beide Maschinen hatten ihre Vorteile. Nun müssen wir alles zusammenbringen und überprüfen, ob das Motorrad dadurch unterm Strich besser wird“, erklärt Hayden, der noch viel Potenzial sieht.

„Wir sind noch am Anfang. Sicher war das Wetter keine Hilfe, doch ich genoss es, das Motorrad zu fahren und mit dem Team zu arbeiten. Nun haben eine Woche Zeit, um uns die Daten anzuschauen, bevor es in Jerez weitergeht. Das ist ein Kurs mit einer anderen Charakteristik. Ich bin gespannt, wie es dort läuft“, so der Honda-Pilot.

Text von Sebastian Fränzschky

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