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© GP-Fever.de – Pol Espargaro sorgt sich um den Testrückstand, den Yamaha zweifellos hat

Nach dem spannenden MotoGP-Saisonfinale und dem Nachsaisontest in Valencia beendete Yamaha die Arbeit für 2015 vorzeitig. Während die Konkurrenz in Spanien und Malaysia testete, zog Jorge Lorenzo auf PR-Tour und Valentino Rossi versuchte, die WM-Niederlage zu verarbeiten.

Kommende Woche steht der erste offizielle MotoGP-Test auf dem Plan. Yamaha muss den Vorsprung von Honda, Ducati und Suzuki aufholen, wenn sie den Anschluss nicht verlieren möchten.

„Ich denke, Yamaha liegt bei der Elektronik und den Reifen etwas zurück. Wir müssen in Malaysia schauen, wo wir stehen“, bemerkt Tech-3-Pilot Pol Espargaro, der sich nicht sicher ist, wer 2016 für Überraschungen gut sein könnte: „Ich denke, es wird viel ändern. Das ist aber nicht zwingend etwas Schlechtes. Ich finde es gut. Ich hoffe, dass alle Fahrer noch enger beisammen sind in diesem Jahr – vor allem in den Rennen und nicht nur im Qualifying.“

„Es wäre toll, wenn die Rennen unterhaltsamer wären“, erklärt der ehemalige Moto2-Champion, der 2016 seine dritte Saison für das Yamaha-Satellitenteam Tech 3 fahren wird. „Das Werk hilft uns sehr und gibt uns von Rennen zu Rennen neue Teile, damit wir uns verbessern können. Doch ein Werksteam ist immer ein Werksteam, auch wenn wir regelmäßig Updates erhalten“, schildert der Spanier.

Durch die neuen Michelin-Reifen und die Einheitselektronik von Magneti Marelli sind einige Überraschungen möglich. „Heutzutage sind die Elektronik und die Reifen die beiden wichtigsten Punkte. Und diese beiden Punkte ändern sich“, unterstreicht Espargaro. „Die Reifen sind die einzigen Teile, die den Boden berühren. Es wird sich alles ändern. Ich kann mir vorstellen, dass das Motorrad zu Saisonbeginn nicht besonders gut sein wird. Wir müssen hart arbeiten.“

Tech 3 ist auf Yamaha angewiesen, was Updates angeht. Momentan weiß Espargaro noch nicht, wie seine M1 konfiguriert sein wird: „Wir starten mit der Basis aus der vergangenen Saison und werden auch den 2015er-Motor verwenden. Momentan haben wir keine genauen Informationen, was wir in der neuen Saison erhalten. Auf dem Weg nach Malaysia werden wir sicher erfahren, was wir verwenden und welchen Unterschied es zum Werksteam gibt. Wenn sich die Werkspiloten steigern, dann profitieren auch wir davon“, so der Spanier.

Text von Sebastian Fränzschky

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