Jonathan Rea © Repsol

© Repsol – Jonathan Rea durfte in der Saison 2012 bei zwei Rennen MotoGP-Luft schnuppern

In der Saison 2014 bestreitet Jonathan Rea seine sechste volle Saison in der Superbike-Weltmeisterschaft. Bisher konnte der Brite in jedem Jahr mindestens einen Lauf gewinnen. Obwohl die Honda CBR1000RR in der Saison 2013 nicht zu den besten Motorrädern im Feld gehörte, gelang Rea dennoch ein Sieg.

Der Pata-Pilot ist für Honda einer der loyalsten Fahrer. Bereits in der Britischen Meisterschaft setzte Rea auf Motorräder des japanischen Herstellers und blieb der Marke auch in der Supersport- und Superbike-WM treu.

Als Lohn für die Treue erhielt Rea in der Saison 2012 eine einmalige Chance. Als sich MotoGP-Stammpilot Casey Stoner in Indianapolis verletzte, musste sich das Honda-Werksteam einen Ersatzfahrer suchen. HRC entschied sich für Rea, der bis dahin keine MotoGP-Erfahrung hatte. Bei den Rennwochenenden in Misano und Aragon saß er auf der RC213V des amtierenden Weltmeisters und lieferte solide Leistungen ab.

Für die Saison 2014 war Rea ein möglicher Kandidat für einen Honda-Production-Racer. Um im Gespräch zu bleiben besuchte Rea die MotoGP im Sommer bei einigen Rennen. Doch der Aufstieg musste um mindestens ein Jahr verschoben werden. „Ich würde liebend gern in die MotoGP wechseln, doch bevor ich daran denken kann, muss ich in der Superbike-WM gute Arbeit leisten“, wird der Honda-Superbike-Pilot von ‚Crash.net‘ zitiert, der sich gerne an die Einsätze für das Repsol-Honda-Team erinnert.

„Es war eine tolle Erfahrung für mich und ich genoss jede einzelne Minute. Mit solch einer erfahrenen Crew zu arbeiten, half mir dabei, besser zu verstehen, wie ich schneller werde und verbesserte mein Verständnis für die Setup-Arbeit“, schildert der Brite, der mit Stoners Crew arbeiten durfte. „Die Reifen waren der größte Unterschied. Zudem war die Beteiligung des Herstellers beeindruckend.“

In der Saison 2014 sitzt Rea ein weiteres Jahr auf der Fireblade. Nachdem die erfahrene Ten-Kate-Mannschaft im Vorjahr große Probleme mit der HRC-Elektronik hatte, hofft man in der neuen Saison auf einen reibungslosen Start in die Saison. Doch mit Kawasaki und Aprilia gibt es starke Konkurrenten. Auch Suzuki hat sich für die neue Saison personell verstärkt. Gespannt sein darf man auch auf Ducati.

„Das Niveau ist ziemlich hoch. Es gibt immer mehrere Laufsieger in einer Saison, was beweist, dass die Serie ziemlich konkurrenzfähig ist“, analysiert Rea. „Von außen betrachtet ist der Wettbewerb ziemlich eng. Das führt zu einer guten Show. Doch ich habe mitbekommen, dass die Aufmerksamkeit bei einigen Rennen nachgelassen hat. Die abgelaufene Saison war für die Superbike-WM ein Übergangsjahr. In diesem Jahr gibt es einige tiefgreifende Änderungen. Ich glaube, dass die Dorna in der Zukunft die Superbike-WM auf ein neues Level bringen kann, was die Unterhaltung und den Wert für Sponsoren, Fans, Teams und Fahrer anbelangt.“

Text von Sebastian Fränzschky

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