Jorge Lorenzo, Valentino Rossi - © Yamaha

© Yamaha – Etwa 16 Millionen TV-Zuschauer verfolgten in Spanien und Italien das Finale

Die Anspannung vor dem finalen Rennen der Saison 2015 war groß. Jorge Lorenzo reiste mit sieben Punkten Rückstand auf WM-Leader Valentino Rossi nach Valencia.

Doch Rossi musste nach dem Zwischenfall von Sepang vom letzten Startplatz in den Valencia-Grand-Prix starten. Die MotoGP-Zuschauer vor Ort und vor den TV-Geräten verfolgten gespannt die Aufholjagd des „Doktors“.

Das WM-Finale war restlos ausverkauft. Interessierte MotoGP-Fans ohne Tickets sollten gar nicht erst nach Valencia reisen. In Italien verfolgten 9.673.699 Millionen Zuschauer die Aufholjagd ihres Nationalhelden. Das Rennen wurde auf Cielo, Sky Sports MotoGP and MTV übertragen. Im Vorjahr lag die Quote bei etwa einem Drittel. Damals stand Marc Marquez vorzeitig als Weltmeister fest. Rossi und Lorenzo duellierten sich um den Vizetitel.

In Spanien verfolgten 6.089.000 Millionen TV-Zuschauer auf Tele 5 und Movistar das große Finale und stellten damit ebenfalls einen neuen Rekord auf. In Großbritannien freute sich BT Sport über eine Rekordeinschaltquote und auch in Deutschland war der Valencia-Grand-Prix mit 630.000 vergleichsweise beliebt. Verglichen mit den Einschaltquoten in Italien und Spanien wurde aber erneut deutlich, wie gering das Interesse am Motorradsport in Deutschland ist.

Text von Sebastian Fränzschky

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Eine Antwort auf Rekordeinschaltquoten beim Saisonfinale in Valencia

  1. Jack B.

    Hallo Adrenalinmitfieberer,
    das Interesse an Motorsport ist garnicht so gering in Deutschland. Wenn man die Verkaufszahlen und die Vielfalt der Druckerzeugnisse i.Bzg. auf Motorradsport sieht, die tolle Berichtersttattung damals auf DSF, spürt man auch durch die immer mehr wachsende Zahl von Motorradfahrern des steigende Interesse an der MotoGP.

    Die langweilige, überfrachtete und total vermarktete Formel 1, eine bezugslose DTM und der bis in die 3. Liga durchgelutschte Fussball tun ihr übriges, um Sendeplätze zu belegen und um mit endlos langweilige Diskusionsrunden über Trainer Jupp vom 1. FC Hinterwaldshausen die Vielfalt zu beschränken. Eine Berichterstattung über die MotoGP findet doch fast ausschliesslich über die Foren und Newsletter statt. Marketingstrategen sollten hier mal auf die Klicks schauen. Deutschland ist ein Motorsportland und vor allem Motorradland, aber weder Presse, noch Werbung und schon garnicht Sender wir RTL, SAT1, Prosieben sind bisher darauf aufmerksam geworden…Zielgruppen für Bauer sucht Frau, Frauentausch etc. gelten da eher als Werbeträger und Vermittlung von Lebensweisheiten im Vollpfostenrausch…Asi-TV halt!

    Zudem gibt es nur wenige, wirklich kompetente Journalisten und zuviele Promidödel, die vor den Karren gespannt werden müssen um Einschaltquoten zu generieren….alles nicht nötig!!! Die MotoGP lebt von ihren Helden, das ist wahrscheinlich mehr Soap, als Ottonormalblechkistentreiber vertragen kann…und dann mit Kommentaren von Alex H. und Dirk R. (Frage mich welcher Formel 1 Weltmeister bei den Rennen kommentiert??) Bürger näher, geht’s nimmer…

    So bleibt dieMotoGP, die SBK, die MX und weitere Zweiradakrobaten etwas für Aussenseiter…(((so ca. 9 Mio in Italien 😉 ;))) einer kleinen, aber stetig wachsenden Gemeinde von Individualisten und Fans der Zweiradkunst vorbehalten…und das ist auch gut so!!!
    Ich fahr dann mal… 😉

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