Stefan Bradl - © Aprilia

© Aprilia – Aprilia-Pilot Stefan Bradl fühlt sich auf der neuen RS-GP schon relativ wohl

Ein Blick auf die Zeitenliste des dreitägigen Katar-Tests dürfte Stefan Bradl nicht unbedingt gefallen.

Mit 2,530 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo belegte der Deutsche nur Rang 21 – und damit den letzten Platz unter den Stammpiloten.

Aprilia-Teamkollege Alvaro Bautista kam ebenfalls nicht über Position 18 hinaus. Dass beide Fahrer trotzdem ein positives Fazit ziehen liegt daran, dass Aprilia mit der neuen RS-GP noch ganz am Anfang steht.

„Eigentlich waren das unsere drei ersten richtigen Testtage mit diesem Bike, weil der Privattest in der vergangenen Woche eher dazu diente, das Motorrad zum Laufen zu bringen und zu überprüfen, ob alles richtig funktioniert“, erklärt Bautista und ergänzt: „Jetzt lernen wir das Bike kennen.“ Bradl und sein spanischer Teamkollege absolvierten an den drei Tagen in Katar zusammen 210 Runden auf der neuen Maschine.

„Der letzte Tag war für uns sehr produktiv. Ich konnte viele Runden fahren, ohne dass diese kleinen Problemen auftraten, die die Arbeit mit einem komplett neuen Bike häufig behindern“, berichtet Bradl und ergänzt: „Alles hat ziemlich gut funktioniert. Wir haben uns vor allem darauf konzentriert, das Gefühl an der Front des Motorrads zu verbessern.“


„Leider hatten wir keine Zeit mehr, um am Heck zu arbeiten. Also müssen wir damit am Rennwochenende beginnen“, erklärt der Deutsche. Für ihn steht trotzdem fest: „Wir sind jetzt auf dem richtigen Weg. Wir müssen jetzt ruhig bleiben und weiter in diese Richtung arbeiten.“ Teamkollege Bautista sieht es ähnlich und merkt an, dass man „noch immer weit von 100 Prozent weg“ sei.

„Das Bike ist leichter, es hat eine bessere Traktion, es ist stabiler und bei Richtungswechseln viel beweglicher“, berichtet der Spanier und ergänzt: „Heute konnte ich etwas Selbstvertrauen tanken, und wir konnten viele Runden fahren und ein positives Gefühl aufbauen. Je mehr Runden ich fuhr, desto mehr verbesserte ich mich.“ Beim Saisonauftakt in Katar in zwei Wochen wollen sich beide Piloten noch weiter steigern.

Die Testzeiten aus Katar (Freitag):
01. Jorge Lorenzo (Yamaha) – 1:54.810 Minuten (51 Runden)
02. Scott Redding (Pramac-Ducati) +0,516 Sekunden (55)
03. Maverick Vinales (Suzuki) +0,523 (48)
04. Marc Marquez (Honda) +0,592 (52)
05. Valentino Rossi (Yamaha) +0,619 (55)
06. Andrea Iannone (Ducati) +0,725 (52)
07. Cal Crutchlow (LCR-Honda) +0,782 (46)
08. Andrea Dovizioso (Ducati) +0,890 (47)
09. Hector Barbera (Avintia-Ducati) +0,923 (23)
10. Pol Espargaro (Tech-3-Yamaha) +1,072 (40)
11. Yonny Hernandez (Aspar-Ducati) +1,084 (18)
12. Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) +1,156 (62)
13. Loris Baz (Avintia-Ducati) +1,247 (27)
14. Dani Pedrosa (Honda) +1,332 (30)
15. Aleix Espargaro (Suzuki) +1,609 (32)
16. Michele Pirro (Pramac-Ducati) +1,781 (63)
17. Tito Rabat (Marc-VDS-Honda) +2,217 (29)
18. Alvaro Bautista (Aprilia) +2,233 (52)
19. Jack Miller (Marc-VDS-Honda) +2,236 (40)
20. Eugene Laverty (Aspar-Ducati) +2,336 (51)
21. Stefan Bradl (Aprilia) +2,530 (61)
22. Takuya Tsuda (Suzuki) +5,481 (20)

Text von Ruben Zimmermann

Motorsport-Total.com
Quelle, Infos, Hintergrundberichte: www.motorsport-total.com/
Motorsport-Total auf Facebook
Motorsport-Total auf Twitter

Dieser Beitrag wurde unter Racing abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *