© FGlaenzel - Yamaha-Pilot Valentino Rossi verpasste im Vorjahr das Podium in Misano

© FGlaenzel – Yamaha-Pilot Valentino Rossi verpasste im Vorjahr das Podium in Misano

Publikumsliebling Valentino Rossi reist als WM-Dritter zum Heimspiel nach Misano. Der Yamaha-Werkspilot hat gute Chancen, Dani Pedrosa einzuholen und Vizeweltmeister zu werden.

Doch das größte Ziel ist es, bei den ausstehenden sechs Grand Prix noch einen Sieg zu holen. Mit Ausnahme der Ducati-Jahre gelang es Rossi bisher in jeder Saison, mindestens ein Rennen zu gewinnen.

„Ich habe mir für den restlichen Verlauf der Saison einige wichtige Ziele gesetzt. Mein größtes Ziel ist es, ein Rennen zu gewinnen. In diesem Fall wäre Marquez das größte Problem“, grübelt Rossi. „Ich habe aber auch die Chance, in der Meisterschaft Platz zwei zu holen. Pedrosa liegt nur zehn Punkte vor mir. Gleichzeitig muss ich nach hinten schauen, denn Jorge ist nicht weit entfernt. Es ist wichtig, vor dem Teamkollegen ins Ziel zu kommen.“

„Ich bin mit dem Beginn der zweiten Saisonhälfte sehr zufrieden, weil ich gute Rennen fuhr und es immer toll ist, ein Wochenende auf dem Podium zu beenden“, erklärt Rossi, der in Misano erneut einen Vierkampf um den Sieg erwartet. „Wir sollten Pedrosa nicht vergessen, aber Marc und auch Jorge waren bei den vergangenen Rennen stark. In Silverstone waren sie besser als wir. Es ist das Ziel, am Freitag gut ins Wochenende zu starten.“

„Es ist mein Heimrennen und das macht es zu einer schönen Erfahrung. Misano ist nicht weit von meinem Haus entfernt. In der Vergangenheit war es ein Kurs, der mir und der Yamaha sehr lag. Jorge gewann die Rennen in den vergangenen drei Jahren. Ich möchte um die Spitzenpositionen kämpfen“, schildert der neunmalige Weltmeister, der bei den vergangenen drei Rennen Dritter wurde und jeweils 16 Punkte kassierte.

Das soll bei den kommenden Rennen so weitergehen: „Ich möchte auf jeder Strecke konkurrenzfähig sein, viele Punkte holen und immer auf dem Podium stehen“, betont Rossi, der sich etwas um das Wetter sorgt: „Das Wetter war über den kompletten Sommer ziemlich schlecht. Wir hatten genaugenommen keinen richtigen Sommer“, schimpft der Italiener. „Es ist schwierig, Prognosen abzugeben. Es scheint, als ob es morgen nicht so gut wird, danach aber besser wird. Jeder möchte so viel Zeit im Trockenen haben, um Sonntag bestmöglich vorbereitet zu sein.“

Text von Sebastian Fränzschky

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