© Ducati - Ducati-Pilot Valentino Rossi wurde gleich von zwei Defekten gebremst

Für Valentino Rossi und Ducati startete das wichtige Heimwochenende in Mugello problematisch. Nicky Hayden arbeitete an der Abstimmung seines „Step2“-Chassis, das er seit Assen einsetzt. Nach 19 Runden hatte der US-Amerikaner 1,2 Sekunden Rückstand auf die Spitze und reihte sich damit als Achter ein. Weniger gut lief es für seinen Teamkollegen Valentino Rossi auf der GP11.1. Beide Motorräder wurden am Vormittag von der Defekthexe heimgesucht. Rossi fuhr praktisch nur einen Versuch und landete damit abgeschlagen auf Rang 13.

„Es ist so als hätten wir gar kein Training gehabt. Wir sind im ersten Training einen kompletten Versuch gefahren, der ganz gut gelaufen ist“, sagt Rossi zu seinem kurzen Arbeitstag. „Dann hatten wir Probleme mit beiden Motorrädern. Ich hatte deshalb nur die Zeit meiner vierten Runde zu Buche stehen. Es gab nur kleine Probleme, aber Fakt ist, dass wir nach den ersten Minuten nicht mehr fahren konnten. Beim ersten Motorrad hat ein Kabel ein heißes Teil berührt und das Bike ist stehen geblieben.“

„Beim anderen Motorrad gab es ein elektrisches Problem. Das Resultat war gleich. Der Nachmittag war eine Mischung aus nass und trocken, also war das Training wertlos. In den letzten Minuten sind wir noch drei Runden gefahren, um etwas zu überprüfen das wir getauscht hatten. Das Ergebnis war recht interessant.“

„Hoffentlich können wir das am Samstag ausgiebig probieren, damit wir sehen wie konkurrenzfähig wir bei normalen Bedingungen sind. Die Tests mit der GP12 geben uns einen Startpunkt, aber trotzdem müssen wir noch die Abstimmung der 800er hinbekommen. Sie verlangt nämlich andere Linien, damit man auf Kurvengeschwindigkeit kommt. Wir werden am Samstag weitertesten und hoffentlich den Gegnern näher kommen.“

Hayden konnte sich nicht entscheidend verbessern. „Am Vormittag waren wir beim ersten Versuch ziemlich stark, aber von da an haben wir uns nicht gesteigert. Ich bin die ganze Zeit mit dem gleichen harten Reifen gefahren. Er hat auf beiden Flanken gut funktioniert“, sagt der Weltmeister von 2006. „Wir haben Kleinigkeiten am Motorrad verändert. Es hat sich so angefühlt, dass es in die richtige Richtung geht.“

„Ich bin meine schnellste Runde mit einem Step-1-Chassis gefahren. Die Daten haben gezeigt, dass Step 2 einige Vorteile hat. Am Nachmittag war das Wetter wechselhaft. Es schien, dass die Leute ihre Regenreifen sehr schnell zerstören. Für uns gab es keinen Grund, Kilometer auf den Motor zu spulen und etwas zu riskieren. Wir haben nur die Einstellungen der Kraftübertragung bei einem Übungsstart überprüft.“

Text von Gerald Dirnbeck

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