© Aspar - Der Spanier Nicolas Terol behielt auch im dritten Training die Oberhand

Am Samstagmorgen begrüßte die Sonne die 125er-Asse auf dem Sachsenring. Tausende Fans hatten sich bereits in der Früh rund um die Strecke versammelt, um die Nachwuchspiloten anzufeuern. Bei 25 Grad Asphalttemperatur herrschte viel Fahrbetrieb. Am Ende der 40 Minuten zeigte sich das gleiche Bild wie am Vortag. Vier Spanier belegten die ersten vier Plätze. An der Spitze war einmal mehr Nicolas Terol mit einer Bestzeit von 1:28.049 Minuten zu finden. Das lag deutlich unter dem Wert vom Freitag.

Terols Aspar-Teamkollege Hector Faubel belegte den dritten Platz. Dazwischen schob sich Sergio Gadea, dem 69 Tausendstel auf die Spitze fehlten. Rookie Maverick Vinales brannte die viertschnellste Zeit in den sächsischen Asphalt. Bester Nichtspanier war der Franzose Johann Zarco auf Platz fünf, vor dem nächsten Iberer. Efren Vazquez war knapp schneller als die schnellsten Deutschen.

Sandro Cortese klassierte sich an der siebten Stelle. In seiner letzten schnellen Runde geriet der Racing-Team-Germany-Pilot in Verkehr und hatte schlussendlich knapp vier Zehntelsekunden Rückstand. Sein Landsmann Jonas Folger lag kurz vor dem Schlussangriff auf Platz drei. Fiel dann aber noch auf Rang acht zurück. Alberto Moncayo und Luis Salom komplettierten die Top 10.

Mahindra-Pilot Marcel Schrötter fuhr wie am Freitag wieder schnelle Runden. Wenige Minuten vor Ablauf der Zeit wurde seine Maschine aber unruhig, der Deutsche musste aufmachen und ins Kiesbett ausweichen. Kurz vor den Luftkissen legte er sich ins Kiesbett, um einen Anprall zu vermeiden. Dabei ist aber nichts Ernstes passiert. In der Zeitenliste schien Schrötter trotz des Missgeschicks auf Platz elf auf, acht Zehntel hinter Terol.

Von den zahlreichen Wildcard-Piloten war Luca Grünwald der Schnellste. Bereits in Assen hatte der Youngster WM-Luft geschnuppert. Im letzten Training vor dem entscheidenden Qualifying klassierte er sich mit seiner Freudenberg-KTM auf Platz 21. Sein Teamkollege Toni Finsterbusch wurde 31.

Auch die weiteren beiden Deutschen landeten am Ende des Feldes. Marvin Fritz wurde 35., Toni Forstenhäusler 36. Das waren die letzten beiden Plätze, obwohl der Rückstand nur knapp mehr als drei Sekunden betrug. Besser lief es für den Schweizer Giulian Pedone, der auf Platz 16 kam.

Text von Gerald Dirnbeck

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