Sandro Cortese © RACE-PRESS.com

© RACE-PRESS.com - Sandro Cortese eroberte in Portugal den ersten Moto3-Sieg für KTM

Mit seinen 22-Jahren zählt Sandro Cortese bereits zu den alten Hasen in der kleinsten WM-Klasse. Der Grand Prix von Portugal am vergangenen Sonntag war sein 119. Rennen.

In seiner Karriere hatte der Deutsche schon mehrmals sein Talent und seinen Speed gezeigt, doch die großen Erfolge feierten andere Fahrer. Erst im vergangenen Sommer klappte in Tschechien der erste Sieg. Es war ein Durchbruch, dem er in Australien den zweiten Triumph folgen ließ. In der neuen Moto3 ist Cortese mit Topmaterial von KTM ausgestattet. Das Ajo-Team zählt ebenfalls zu den besten im Fahrerlager.

Der Sieg in Portugal katapultierte ihn schließlich an die WM-Spitze. Im Vergleich zu den Vorjahren ist Cortese locker drauf und kann auch hart kämpfen, wenn es die Situation erfordert. Die letzten Runden in Estoril waren der beste Beweis, dass der KTM-Werksfahrer in diesem Jahr zu den Titelanwärtern zählt. „Das gesamte Wochenende hatte ich ein gutes Gefühl. Nach den beiden Podestplätzen in den ersten Rennen sowie den Pole-Positions in Doha und am Samstag ist mein Selbstvertrauen derzeit sehr hoch.“

„Ich kann mit dem Motorrad das tun, was ich will“, sagt Cortese. „KTM hat das Motorrad stark verbessert und mein Team hat hart gearbeitet. Bei den ersten beiden Rennen hatten wir Rückstand und wir haben uns zusammengesetzt und hart gearbeitet. Wir haben geschaut, was falsch war und wo wir uns verbessern müssen. Es gibt immer noch Bereiche, in denen wir uns steigern können.“

„Die Honda sieht bei der Beschleunigung sehr gut aus. Dafür sind wir beim Topspeed gut. Es ist alles neu. In jedem Rennen finden wir etwas Neues. Generell fühle ich mich wohl und genieße jede Runde auf der Strecke. Ich habe Spaß und setze mich nicht unter Druck. Das macht mich derzeit stark“, strotzt der Deutsche vor Selbstbewusstsein.

Text von Gerald Dirnbeck

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