© Castrol-Honda - Ruben Xaus kommt erstmals als Castrol-Honda-Pilot nach Assen

Beim Castrol-Honda-Team erinnert man sich gern an das Assen-Wochenende 2010. Damals konnte Jonathan Rea die Pole-Position holen, beide Rennen gewinnen und einen neuen Rundenrekord fahren. Nun steht für das holländische Team um Ronald ten Kate das nächste Heim-Wochenende in der Superbike-Weltmeisterschaft an. Und es soll so erfolgreich werden wie beim letzten Mal.

 

Die beiden Fahrer Rea und Xaus kommen zwar aus Nordirland und Spanien, doch der Teamsitz ist nur 50 Kilometer von Assen entfernt. Das Team bereitet sich also im wahrsten Sinne des Wortes auf ein Heimrennen vor. Während Rea seine Vorjahreserfolge wiederholen will, hofft Xaus auf eine Wende zum Besseren. Der katalanische Neuzugang hat es in dieser Saison bisher nur zwei Mal in die Top 10 geschafft. In Assen hat er in seiner Karriere aber schon zwei Siege geholt.

„Ich freue mich wirklich darauf, wieder nach Assen zu kommen, denn ich habe sehr gute Erinnerungen an diese Strecke“, sagt Rea, der in der vergangenen Woche mit seinem Wohnmobil am Teamsitz gecampt hat. „Wir wollen natürlich den Umstand nutzen, dass es die Heimstrecke unseres Teams ist. Dort haben wir im vergangenen Jahr viel getestet, und wir wissen, dass die Honda Fireblade dort sehr gut läuft. Nach dem unvergesslichen Wochenende des vergangenen Jahres haben wir natürlich ein bisschen Druck. Aber wir werden am Freitag und Samstag konzentriert arbeiten, um uns für den Sonntag in eine gute Ausgangslage zu bringen.“

Auch Teamkollege Xaus hat dem Teamsitz kurz vor dem Rennwochenende noch einen Besuch abgestattet. „Am Wochenende ist wichtig, dass alles normal läuft, damit wir den nächsten Schritt nach vorn machen können“, blickt der Spanier voraus. „Der Freitag in Donington life sehr gut, aber dann hatten wir Probleme mit dem kalten Wetter.“

„In Assen sollte es besser laufen, und wir wissen, wie hart alle dafür arbeiten. Aber die Konkurrenz hat auch zugelegt, also ist es nicht einfach“, sagt Xaus. „Ich mag die Strecke in Assen sehr. Und es lief für mich dort zwar noch nicht so gut wie für Jonathan im vergangenen Jahr, aber ich hatte dort in den vergangenen Jahren auch schon großartige Ergebnisse und tolle Fights. Ich habe für dieses Wochenende ein gutes Gefühl und hoffe, dass Assen für uns der Wendepunkt wird.“

Teamchef Ronald ten Kate hofft, dass seine Mannschaft die vielen Freunde und Gäste, die an die Rennstrecke kommen, mit Topergebnissen begeistern kann. „Jonathan hat die Verletzungen, die ihn am Saisonbeginn noch behindert haben, auskuriert. Schauen wir also, was er machen kann, wenn er vollkommen fit ist“, sagt der Niederländer.“

„Die Crew hat weitere Entwicklungsarbeit an der CBR geleistet, denn trotz des Doppelsieges im vergangenen Jahr gab es noch ein paar Bereiche, in denen wir die Maschine verbessern wollten. Unser Ziel ist, an diesem Wochenende wieder in beiden Rennen auf das Podium zu fahren“, kündigt ten Kate an. „Ruben hat sich in Donington weiter ins Team eingefügt und an die Maschine gewöhnt. Und er wird jedes Mal schneller, wenn er auf die Strecke geht. Mit einem weiteren Schritt nach vorn kann er in Assen zur Spitzengruppe stoßen. Der Wetterbericht ist gut, also hoffen wir alle auf ein sonniges Wochenende.“

Text von Britta Weddige

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