Tom Sykes © Kawasaki

© Kawasaki - Der Brite Tom Sykes will den Erfolgslauf von Kawasaki forsetzen

Der Brite Tom Sykes hat Kawasaki einen positiven Saisonauftakt in die Superbike-WM 2012 beschert. Auf Phillip Island bekam er nach der Absage der Superpole den besten Startplatz zugesprochen.

Im ersten Rennen wurde es Platz vier und im zweiten Lauf schnappte sich der 26-Jährige im Zielsprint noch den letzten Podestplatz. Teamkollege Joan Lascorz hatte weniger Glück. In Lauf eins eroberte der Spanier nach Problemen einen WM-Punkt. In Lauf zwei fuhr er vorne mit, doch ein Sturz warf ihn aus dem Rennen. Seit Australien hat sich Kawasaki bei einem Test in Aragon auf die kommenden Aufgaben vorbereitet.

Das Team reist zuversichtlich nach Imola, wo an diesem Wochenende die Saisonläufe drei und vier auf dem Programm stehen. Im Jahr 2010 stand Sykes im Autodormo Enzo e Dino Ferrari auf der Pole-Position und führte das Rennen auch für einige Runden an. Im zweiten Rennen 2011 verpasste der Brite als Vierter knapp das Podium. Die Vorzeichen für ähnliche Erfolge stehen gut. „Beim Test in Aragon konnten wir das Gefühl für den Vorderreifen sowie die Traktion verbessern.“

„Hoffentlich können wir darauf in Imola aufbauen“, sagt Sykes. „‚Ich freue mich auf Imola, denn in den vergangenen beiden Jahren ist es dort gut gelaufen. Diesmal will ich es noch besser machen. Das ist mein Plan für das Rennwochenende. In den letzten Monaten haben wir die Balance des Motorrades stark verändert. Ich denke, wir sollten ab dem ersten Training etwas besser sein.“

„Ich bin zuversichtlich, dass es von Beginn an gut laufen wird, aber es besteht immer die Chance, dass man die Abstimmung umbauen muss. Aufgrund der Resultate in Australien und der Tests in Aragon freue ich mich auf Imola. “ Lascorz konnte bislang das Potenzial der Ninja ZX-10R aufblitzen lassen, aber es in Australien noch nicht in gute Resultate ummünzen können. Nach Imola reist der 27-Jährige nur als WM.20.

„Beim Test in Aragon haben wir eine gute Basisabstimmung gefunden. Dabei bestätigte sich, dass wir in Australien die falschen Schritte gemacht haben. Im Motorland konnten wir das überprüfen. Ich konnte beim Test mit einem ausbalancierten Motorrad fahren. Ich bin gespannt, wie es in Imola funktionieren wird“, blickt Lascorz voraus. „Die Strecke ist schnell und es gibt einige rasche Richtungswechsel. Es ist wichtig, dass das Motorrad für ein einfaches Handling abgestimmt ist.“

„Im Team verfolgt jeder die gleiche Richtung. Das macht die Arbeit einfacher. Die Techniker sind hochmotiviert. Ich für meinen Teil finde, dass ich deutlich besser vorbereitet bin als vor einem Jahr. Hoffentlich kann ich das bald mit guten Resultaten beweisen. Es ist mein zweites Jahr in der Superbike-WM. Im Vorjahr hat man nur 50 Prozent von Lascorz gesehen, weil mein Silverstone-Unfall 2010 meine gesamte 2011er-Saison beeinflusst hat. Hoffentlich kann ich jetzt zeigen, warum mich Kawasaki im Jahr 2010 für zwei Jahre unter Vertrag genommen hat.“

Pedercini mit Salom & Mercado am Start

In Großbritannien 2010 wurde Lascorz nach einem Sturz von einem anderen Fahrer getroffen. Nach langer Verletzungspause konnte der Spanier wieder mit dem Motorradfahren beginnen. Ebenfalls mit Verletzungen zu kämpfen hatte das Pedercini-Duo. David Salom wurde in Australien noch von einem verletzten Handgelenk behindert. Leandro Mercado wurde „Down Under“ verletzungsbedingt von Bryan Staring ersetzt.

In Aragon konnten beide testen und werden in Imola an den Start gehen. „Ich bin bereit für Imola. Beim Test in Aragon habe ich festgestellt, dass sich die Situation meines rechten Handgelenks deutlich verbessert hat“, sagt Salom. „Ich habe zwar immer noch einige Schmerzen, aber das wird mich nicht von den Rennen abhalten. Ich kenne Imola sehr gut und mag die Strecke. Sie ist sehr technisch und verlangt eine gute Balance des Motorrades. In Australien hatte ich nicht viel Glück. Ich möchte das Ruder drehen und zwei solide Ergebnisse holen.“

Der Argentinier Mercado steht vor seinem Debüt in der Superbike-WM. „Mir gefallt die Strecke in Imola. Nach dem Test in Aragon kann ich sagen, dass ich für meine ersten Rennen in Italien bereit bin. Ich habe zwar Phillip Island aufgrund meiner Verletzung verpasst, aber jetzt bin ich motiviert und meine körperliche Verfassung ist gut. Ich habe viel trainiert, damit ich bereit bin. Mir gefällt Imola, weil dort immer viele Unterstützer von Pedercini sind. Es ist unser Heimrennen. Ich will so viele Punkte wie möglich sammeln.“

Im Anschluss an das Rennwochenende findet noch ein Reifentest von Pirelli statt, an dem Kawasaki teilnehmen wird.

Text von Gerald Dirnbeck

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