© Crescent-Suzuki-Team

© Crescent - Das Crescent-Suzuki-Team wird in Imola wieder mit John Hopkins antreten

Der Start in die Saison war für das Crescent-Suzuki-Team alles andere als optimal. Das britische Superbike-Team musste in Phillip Island auf Stammfahrer John Hopkins verzichten, der bei den Tests schwer stürzte und sich dabei verletzte. In Australien übernahm Josh Brookes das Motorrad von Hopkins.

„Ich bin so froh, dass wieder alles klar ist“, freut sich Hopkins. „Ich kann es kaum abwarten, wieder aufs Motorrad zu steigen. Mir wurde strikt befohlen, vorher noch nicht auf dem Motorrad zu trainieren, was frustrierend ist. Ich habe die Zeit mit einer Physiotherapie, Training und langen Aufenthalten in der Überdruckkammer dennoch sinnvoll verbracht.“

„All das hat mir dabei geholfen, schnell zu genesen. Ich zweifle nicht daran, in Imola so fit wie möglich zu sein. Es war bisher recht stressig. Dienstag war ich in der Überdruckkammer. Der Weg zu meinem Ernährungsberater in Palm Springs bedeutete jeweils drei Stunden Fahrt. Davor habe ich viele Stunden auf dem Mountainbike und auf den Cardio-Geräten im Fitnessstudio verbracht“, erklärt der Amerikaner.

„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Hand, wie schnell sie geheilt ist und wie weit ich sie bewegen kann“, berichtet Hopkins. „Als ich den Arzt am Mittwoch sah, meinte dieser, dass der Knochen wieder geheilt ist, alles okay ist und ich wieder fahren kann.“

Teamkollege Leon Camier hatte in Australien große Probleme mit den Reifen. Dennoch blickt er optimistisch auf das Wochenende in Imola: „Seit Phillip Island ist viel Zeit vergangen. Deshalb freue ich mich auf Imola und endlich wieder auf der Strecke zu fahren. Als ich zum letzten Mal in Imola fuhr, stand ich auf dem Podium. Diese Erinnerung würde ich gerne wiederholen.“

„Mit dem Chassis und dem Grund-Setup, das wir in Australien erarbeitet haben, bin ich zufrieden. Wir werden versuchen, im ersten Training darauf aufzubauen und uns weiter zu verbessern. Das erste Rennen der Saison ist immer etwas schwierig, doch ich denke, dass wir ein gutes Feedback und viele Informationen erhalten haben. Das werden wir nutzen, um die Suzuki zu verbessern. Ich habe hart trainiert, bin viel Rad gefahren und befinde mich in einer sehr guten Verfassung. Nun möchte ich wieder aufs Motorrad steigen und wieder Rennen fahren“, so Camier.

Teammanager Jack Valentine möchte in Imola mehr Punkte mit nach Hause nehmen. „Da Leon mit dem Chassis und dem Basis-Setup sehr zufrieden war, haben wir uns auf andere Bereiche konzentriert“, erläutert er. „Dazu zählt die Verbesserung der Reifenabnutzung. Lez, Johns Crewchief, verbrachte nach Phillip Island einige Zeit bei Yoshimura in Japan, um Daten zu vergleichen und Ideen zu sammeln, wie wir die Suzuki verbessern können. Sie haben ein paar Bereiche gefunden, in denen Verbesserungen erzielt werden können.“

Abgesehen davon ist Valentine erfreut, endlich mit Hopkins ins Renngeschehen eingreifen zu können: „Natürlich sind wir alle froh, dass John wieder im Team ist. Er gibt dem gesamten Team einen Schub.“

Text von Sebastian Fränzschky

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