Tom Sykes - © Kawasaki

© Kawasaki – Die Titelhoffnungen von Tom Sykes haben einen weiteren Dämpfer erlitten

Bis zum Start des zweiten Laufs in Misano sah alles danach aus, als ob es das Wochenende von Tom Sykes wird. Pole-Position und Sieg in Lauf eins machten Sykes zum großen Favoriten für Lauf zwei.

Doch dieser Favoritenrolle wurde der Weltmeister von 2013 nicht gerecht. Ducati-Pilot Davide Giugliano und Teamkollege Jonathan Rea zogen an Sykes vorbei. Später musste sich der Brite auch noch Leon Haslam und Chaz Davies geschlagen geben.

„Viele Leute träumen von einem Wochenende, an dem sie die Pole-Position holen, ein Rennen gewinnen und einen fünften Platz holen“, bemerkt Sykes, der kein Geheimnis daraus macht, dass er mit der Ausbeute unzufrieden war. Unterm Strich verlor der WM-Zweite weitere neun Punkte auf Teamkollege Rea, der seinen Vorsprung auf beeindruckende 133 Punkte ausbauen konnte.

„Wir waren im zweiten Rennen einfach nicht stark genug“, gesteht Sykes. „Ich glaube, ich hatte keinen perfekten Start im zweiten Rennen. Mir fehlte von Beginn an etwas Grip. Im Zweikampf mit den anderen Fahrern war ich nicht besonders stark. Ich versuchte alles, was möglich war. Mir war bewusst, dass beide Rennen schwierig werden, doch der erste Lauf lief sehr gut.“

„Wir konnten das nicht im zweiten Rennen wiederholen“, bedauert der Kawasaki-Pilot. „An diesem Wochenende erlebten wir gute und schlechte Momente. Nun geht es in die USA.“ Aus eigener Kraft wird es für Sykes schwierig, WM-Leader Rea noch einzuholen. In drei Wochen geht es nach Laguna Seca. Danach stehen noch die Rennen in Sepang, Jerez, Magny-Cours und Losail an. Bei zehn noch zu fahrenden Rennen gibt es maximal 250 Punkte zu holen. In dieser Saison war Rea nie schlechter als Zweiter.

Text von Sebastian Fränzschky

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