Andrea Dovizioso - © Ducati

© Ducati – Andrea Dovizioso landete nach einem Fehler nur auf Platz sieben

Eigentlich war Andrea Dovizioso mit dem dritten Testtag in Sepang durchaus zufrieden. Der Italiener drehte insgesamt 33 Runden und konnte wieder einmal einige wichtige Erkenntnisse gewinnen.

Dass er im Klassement am Ende trotzdem nur auf Rang sieben landete, lag lediglich daran, dass er ausgerechnet seine schnelle Runde am Vormittag nicht fehlerfrei absolvierte. Teamkollege Andrea Iannone war hingegen als Dritter erster Honda-Verfolger.

„Wir können mit diesen drei Tagen wirklich zufrieden sein – nur mit dieser einen Runde nicht“, erklärt „Dovi“ anschließend mit einem Lachen und berichtet: „Es lief nichts schief, ich habe einfach keine perfekte Runde erwischt.“ Er habe „das Potenzial des Bikes und des Reifens nicht ausgenutzt. Aber das kann passieren. Wenn du nur eine Runde hast, dann ist es nicht einfach.“

Am Ende lag seine schnellste Rundenzeit des Freitags bei 1:59,874 Minuten und damit mehr als eine Sekunde über der Bestzeit von Marc Marquez. „So wichtig ist das aber auch nicht“, erklärt der Italiener allerdings und ergänzt: „Alle haben es natürlich versucht und bei mir hat es eben nicht funktioniert. Davon abgesehen bin ich aber wirklich zufrieden mit den ersten drei Tagen der Saison. Wir konnten alles ausprobieren, was wir geplant hatten.“

„Wir haben Setup, Chassis und Elektronik ein bisschen verbessert. Es sind zwar nur kleine Dinge, aber sie machen einen Unterschied“, sagt Dovizioso, der noch immer auf die neue GP15 wartet und mit dem Übergangsmodell GP14.3 unterwegs war. Trotzdem glaubt er, dass die Erfahrungen auch für das neue Bike nützlich sein werden: „Alles ist wichtig für die Zukunft. Immer wenn du etwas verstehst, dann kannst du in Zukunft davon profitieren, auch wenn das Motorrad etwas anders sein wird.“

„Ich bin zufrieden mit unserem Speed, auch auf gebrauchten Reifen und bei heißen Temperaturen. Wir sind sehr nah an der Spitze dran“, so „Dovi“. Das zeigte am Freitag vor allem Iannone, der mit einer Zeit von 1:59,388 Minuten zwar ebenfalls mehr als eine halbe Sekunde langsamer war als Marquez, allerdings trotzdem als Dritter bester Nicht-Honda-Pilot war. Eine Tatsache die Hoffnung machen dürfte.

Vor allem, da das neue Motorrad auch noch einmal einen Leistungssprung bedeuten dürfte. Oder etwa nicht? „Das kann ich nicht wissen. Und ich denke, dass auch die Ingenieure das nicht wissen. Wenn man etwas anders macht, dann kann alles mögliche passieren. Wir sind optimistisch, aber es gibt keinen Grund, warum wir jetzt wirklich schnell sein sollten“, bremst Dovizioso die Erwartungen etwas ein. Trotzdem erhofft er sich natürlich diverse Verbesserungen und erklärt: „Ich freue mich auf das neue Bike.“

Text von Ruben Zimmermann & David Emmett

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