Stefan Bradl - © Aprilia

© Aprilia – Stefan Bradl wird in zwei Wochen mit seiner Crew in Jerez testen

Beim Nachsaisontest in Valencia fand das erste richtige Kräftemessen mit den neuen Michelin-Reifen statt.

Honda und Suzuki scheinen am besten mit der Charakteristik der französischen Pneus zurechtzukommen, bei Ducati, Yamaha und Aprilia steht noch viel Arbeit bevor.

Stefan Bradl drehte beim Test 82 Runden und versuchte, die neuen Reifen kennenzulernen. Zwei Stürzte trübten den Test, doch Bradl blieb unverletzt und konnte den Testbetrieb wieder aufnehmen.

Am Ende betrug Bradls Rückstand etwa eineinhalb Sekunden. Damit konnte sich der Deutsche geradeso in den Top 20 behaupten. „Die vergangenen zwei Testtage waren in jeden Fall ein anstrengendes Stück Arbeit. Zum Glück hat das Wetter mitgespielt, weshalb wir viele Runden fahren und viele wertvolle Erkenntnisse sammeln konnten“, schildert der Aprilia-Pilot.

„Die Michelin-Reifen vermitteln ein vollkommen anderes Gefühl als wir gewohnt sind“, unterstreicht der ehemalige Moto2-Champion. „Vor allem der Vorderreifen ist mehr als gewöhnungsbedürftig und das war auch die Ursache für die vielen Stürze. Wir haben uns daher vorrangig auf die Abstimmung des Motorrades konzentriert und versuchten, das Gefühl zu verbessern, um die Reifen so gut wie möglich zum Arbeiten zu bringen.“

„Mit Anpassungen an der Gabel, der Geometrie und der Gewichtsverlagerung versuchten wir einen Kompromiss zu finden. Bis jetzt haben wir aber noch nicht die Ergebnisse erzielt, die wir uns erhofft hatten. Nichtsdestotrotz war es allemal enorm wichtig, mit dieser Arbeit zu beginnen. Am Ende dieses Monats werden wir nach Jerez gehen, wo wir mit diesen Abstimmungsarbeiten auf einer anderen Piste weitermachen werden“, kündigt Bradl an, der vom 25. bis zum 27. November auf der Grand-Prix-Piste in Jerez fahren wird.

Text von Sebastian Fränzschky

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