Stefan Bradl - © Aprilia

© Aprilia – Die neue Aprilia RS-GP fuhr bisher ausschließlich auf dem Losail-Kurs

Für das Aprilia-Werksteam wird das MotoGP-Wochenende in Argentinien ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung der RS-GP.

Der neue Prototyp fuhr bisher ausschließlich auf dem Losail-Kurs in Katar. Noch ist offen, wie sich das Motorrad auf einer anderen Strecke anfühlt.

In Katar attestierten die beiden Fahrer Stefan Bradl und Alvaro Bautista dem Motorrad gutes Potenzial, das es nun weiterzuentwickeln gilt. Termas de Rio Hondo am kommenden Wochenende und anschließend der Circuit of The Americas in Texas werden zeigen, wie konkurrenzfähig die RS-GP auf verschiedenen, anspruchsvollen Strecken ist.

Aprilia-Rennchef Romano Albesiano kündigt neue Detaillösungen für die beiden Überseerennen an: „Für Argentinien gibt es Entwicklungen in mehreren Gebieten. Das betrifft die Strategie für die Gangwechsel und Motortuning in den Bereichen Drehmoment und Motorbremse. Wir erwarten bei der Performance einen weiteren Schritt vorwärts, nachdem Alvaro im ersten Rennen ein ermutigendes Ergebnis erzielt hat. Von Stefan erwarten wir, dass er den letzten Schritt bei seiner Anpassung an die neuen Reifen und das neue Motorrad schafft.“

Beim Saisonauftakt stürzte Bradl, weil er plötzlich den Grip beider Reifen verloren hatte. Trotz kleinerer Schwierigkeiten wurden die Rundenzeiten des Deutschen im Laufe des Katar-Wochenendes schneller. Das macht Mut: „Das Motorrad wird von Runde zu Runde besser. Deshalb freue ich mich auf jedes neue Rennen. Ich hoffe, in Argentinien läuft es gut, denn mir gefällt die Strecke“, sagt Bradl vor der langen Reise. „Das Layout ist etwas anders als gewöhnlich.“


In erster Linie steht für Aprilia die Weiterentwicklung und das Finetuning auf dem Programm. „Vor uns stehen mit Termas und anschließend Texas zwei wichtige Wochenenden. Das Ergebnis von Alvaro in Katar macht mich bezüglich unseres Potenzials zuversichtlich. Wir brauchen weitere Kilometer und müssen konstant fahren, um es in die Punkteränge zu schaffen“, so Bradl. Teamkollege Bautista sammelte beim Nachtrennen in Katar als 13. drei WM-Zähler.

Insgesamt war der Spanier bisher einen Tick schneller als Bradl. „Unsere Ziele sind prinzipiell gleich“, sagt Bautista und geht ins Detail: „Wir müssen so viele Runden wie möglich fahren, das Rennen beenden und einige Punkte sammeln. Nachdem wir die gute Basis bestätigt haben, werden wir in Argentinien die Arbeit am Chassis intensivieren. Mir gefällt die Strecke. Man braucht eine gute Traktion und auch einen guten Motor für die lange Gerade.“ Im Vergleich zur Konkurrenz fehlen Aprilia noch einige PS.

Text von Gerald Dirnbeck

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