Stefan Bradl - © Aprilia

© Aprilia – Aprilia-Pilot Stefan Bradl geht nach dem Test in Jerez in die Winterpause

Positive Stimmung beim Jerez-Test: Aprilia-Werkspilot Stefan Bradl beschäftigt sich beim dreitägigen Test in Spanien mit der neuen Einheits-Software von Magneti Marelli und den neuen Michelin-Reifen.

Die neue Elektronik scheint Aprilia keine Sorgen zu bereiten. Offensichtlich ist die Einheits-Software nicht viel schlechter als die von Aprilia entwickelte Software, die das Team in der abgelaufenen Saison verwendete.

„Ich probierte das neue Elektronikpaket. Es gab keine Probleme“, berichtet Bradl nach zwei von drei Testtagen und bemerkt: „Freitag konzentrieren wir uns auf diesen Bereich.“ Größere Sorgenfalten hat der Deutsche, wenn es um die neuen Reifen von Michelin geht. Nach wie vor fehlt das Vertrauen zum Vorderrad. Am Donnerstag stürzten Ducati-Testpilot Michele Pirro und Aspar-Pilot Eugene Laverty übers Vorderrad.

Bradl blieb sitzen, war aber nicht ganz zufrieden: „Am Donnerstag beschäftigten wir uns intensiv mit den Reifen. Wir testeten neue Optionen an der Front und arbeiteten an der Gabel, um das Gefühl zu verbessern. Wir machten Fortschritte. Es waren kleine Schritte in die richtige Richtung. Ich hoffe, dass die gesammelten Informationen Michelin beim Entwicklungsprozess helfen“, so der ehemalige Moto2-Champion.

Aprilia schickte neben den beiden Stammpiloten auch Testfahrer Mike di Meglio mit der 2015er-Maschine auf die Strecke. Das Debüt der 2016er-Maschine ist für den Sepang-Test geplant. Aprilia muss bis zur neuen Saison noch viel Arbeit investieren, um konkurrenzfähig zu sein. Alvaro Bautista ist sich noch nicht sicher, wie er seinen Fahrstil an die Michelin-Reifen anpassen soll.

„Wir konzentrierten uns an den beiden ersten Tagen auf die neuen Reifen. Ich wollte mich mit den Reifen vertraut machen und herausfinden, wie ich meinen Fahrstil anpassen muss. Donnerstag probierten wir neue Teile für die Front und erzielten Verbesserungen. Doch es gibt noch viel Raum für Verbesserungen“, fasst der Spanier zusammen. „Anders als in Valencia gab es hier wenig Haftung am Hinterrad. Deswegen müssen wir diesen Bereich ebenfalls im Auge behalten.“

Text von Sebastian Fränzschky

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