Stefan Bradl - © FGlaenzel

© FGlaenzel – Stefan Bradl ließ sich seine Verletzung im Rennen nicht anmerken

Vor dem Großen Preis von Japan in Motgei, dem vorletzten Rennen der MotoGP-Weltmeisterschaft 2013, stand über der Leistung von Stefan Bradl (LCR-Honda) ein großes Fragezeichen, waren seit seinen Knöchelbruch mit anschließender Operation in Malaysia gerade einmal zwei Wochen vergangen. Doch der Zahlinger biss im Rennen auf die Zähne und kam nach 24 Runden nicht nur ins Ziel, sondern wurde sogar starker Fünfter.

Dass ihn die Verletzung nicht an schnellen Rundenzeiten hindert, hatte Bradl schon im Freien Training am Vormittag gezeigt, welches nach den wetterbedingten Verzögerungen am Freitag und Samstagvormittag das klassische Warmup ersetzte. Dort war Bradl mit Rennabstimmung die schnellste Zeit gefahren und hatte damit seine Ambitionen für das Rennen angedeutet. Dort nahm der Deutsche für Rang fünf elf WM-Punkte aus Japan mit.

„Es war für alle ein ‚verrücktes‘ Wochenende, aber letztendlich hatten wir ein trockenes Rennen und ich bin glücklich über mein Resultat“, sagt Bradl. „Ich war vorsichtiger als die anderen Jungs, aber ich hatte aus der dritten Reihe einen guten Start.“ Zeitweise lag Bradl sogar auf Rang vier, musste sich dann aber seinem Dauerrivalen Alvaro Bautista (Gresini-Honda) geschlagen geben.

Zu diesem Zeitpunkt begann ihm der noch nicht vollständig verheilte Knöchelbruch Beschwerden zu bereiten: „Bautista hat mich dann irgendwann überholt, als ich durch die Bewegung des Motorrads Schmerzen im Knöchel spürte. Der Knöchel ist bei 85 Prozent, es war ein langes und schwieriges Rennen für mich“, so Bradl. „Daher muss ich mit dem fünften Platz zufrieden sein.“

Text von Markus Lüttgens

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