© LCR-Honda - Es sieht gut aus, dass Stefan Bradl im kommenden Jahr für LCR-Honda fährt

Zwei Testtage hat Stefan Bradl für LCR-Honda absolviert. Die Bosse sind beeindruckt vom Können des amtierenden Moto2-Weltmeisters. Bradl möchte in die MotoGP aufsteigen, wenn sich die Möglichkeit ergibt. Teamchef Lucio Cecchinello und HRC-Manager Livio Suppo loben Bradl und wollen mit ihm künftig zusammenarbeiten. Es müssen nur noch Details geklärt werden, dann wird der 21-Jährige in die Königsklasse aufstiegen. Er wäre der erste Deutsche in der MotoGP seit Alex Hofmann.

„Es waren zwei positive Testtage mit Stefan“, sagt Cecchinello. „Ich bin von seinem Können und wie er das Motorrad studiert beeindruckt. Er hat uns sehr präzises Feedback gegeben, wenn wir bedenken, dass es seine erste Ausfahrt mit einem MotoGP-Motorrad war. Jetzt werden wir die Gespräche mit unseren Sponsoren und mit Honda weiterführen um demnächst unser Programm für 2012 zu fixieren.“

Honda hat ein großes Mitspracherecht bei der Fahrerfrage. Suppo möchte rasch eine Entscheidung pro Bradl treffen. „Die Zukunft ist die Zukunft. Was man jetzt sagen kann ist, dass es zwei positive Testtage waren. Das Team hatte einen guten Eindruck von Stefan. Er hat einen guten Job gemacht und gut mit den Ingenieuren zusammengearbeitet. Jetzt müssen wir darüber nachdenken. Ich hoffe, dass wir uns einigen können“, sagt Suppo.

„Man muss sich die Details ansehen und eine Lösung für alles finden. Ich bin zuversichtlich.“ Wie Cecchinello ist auch Suppo von Bradl begeistert: „Wenn man in die Königsklasse aufsteigt, gibt es immer Fragezeichen. Die ersten beiden Testtage waren sehr positiv. Vergesst die Rundenzeit, sie war nicht wichtig, auch wenn sie gut war. Wichtig ist das Gefühl mit dem Team, wie er Aussagen trifft und wie er arbeitet. Das war positiv. Ich hoffe, dass wir rasch eine Entscheidung treffen.“

In Valencia gab es am Mittwochabend noch ein Meeting, um die Angelegenheit zu besprechen. Bradl sagt über den Stand der Dinge: „Ich glaube, wir werden in naher Zukunft zusammenarbeiten. Es gibt aber noch einige Dinge abzuklären, also sicher ist es noch nicht. Wir sind auf einem guten Weg, soviel kann ich verlautbaren.“

„Wir hatten ein kurzes Meeting und sie haben mir kurz den Stand der Dinge erläutert. Es ist in ihrem Interesse, dass wir im nächsten Jahr zusammenarbeiten – in meinem natürlich auch. Jetzt müssen wir noch die Details klären, aber es sieht positiv aus.“ Vom Team zeigt sich Bradl begeistert: „Ich habe an den beiden Testtagen gesehen, dass das Team absolutes Topniveau hat, und dass es möglich ist, noch mehr zu zeigen als man vielleicht denkt.“

„Jetzt müssen wir schauen, dass wir etwas unterzeichnen. Das müssen wir uns jetzt genau überlegen. Ich kann nur soviel sagen, dass es gut aussieht.“ Bradl ist als Moto2-Weltmeister in die Fußstapfen von Toni Elias gestiegen. Sollte er im kommenden Jahr für LCR-Honda fahren, dann würde er auch bei LCR Nachfolger von Elias. Der Spanier ist 2011 aber komplett gescheitert.

Davon lässt sich Bradl allerdings nicht aus der Ruhe bringen, denn er denkt an seine eigene Leistung. „Ich glaube schon, dass ich es zeigen konnte. Ich habe jetzt zwei oder drei Zehntel auf Alvaro Bautista verloren, der auf dem gleichen Motorrad gefahren ist und schon zwei Jahre MotoGP-Erfahrung hat. Von daher kann man schon sagen, dass es positiv war. Ich muss aber noch sehr viel lernen und es wird meine Rookie-Saison sein. Von daher kann ich mir noch nicht ausmalen, wie es im kommenden Jahr aussieht. Ich sehe dem positiv entgegen.“

Text von Maximilian Kroiss & Gerald Dirnbeck

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