Tom Sykes © Kawasaki

© Kawasaki - Tom Sykes fuhr am ersten Testag so schnell wie Weltmeister Carlos Checa

Auf Phillip Island haben sich insgesamt 18 Fahrer eingefunden, um mit Blick auf den Saisonauftakt der Superbike-Weltmeisterschaft Ende Februar zu testen. Am ersten von drei Tagen gab Tom Sykes ein kräftiges Lebenszeichen ab. Der Brite stellt mit seiner Kawasaki ZX-10R in 1:33,0 Minuten die Bestzeit auf. Das Wetter auf der Insel nahe Melbourne war kühl und zu Beginn war es etwas feucht. Deshalb blieben die Zeiten auch weit über dem Rundenrekord (1:30,8 Minuten). Sykes zeigte mit der Bestzeit, dass der Wechsel der Einsatzmannschaft von Paul Bird Motorsport zu Provec bislang nicht geschadet hat.

Auch Weltmeister Carlos Checa machte deutlich, dass die Gewichtsveränderung seiner Ducati kein großes Problem darstellt. Über den Winter wurden die Ducati-Motorräder per Reglement um sechs Kilogramm schwerer gemacht. Trotzdem war Checa schnell unterwegs und fuhr exakt die gleiche Zeit wie Sykes. Auch die Werksfahrer von Aprilia und BMW starteten gut in die Testfahrten. Wie bereits bei den Portimao-Tests im vergangenen Herbst war Aprilia-Neuzugang Eugene Laverty schneller als Ex-Weltmeister Max Biaggi.

Laverty war um vier Zehntelsekunden schneller als die römische „Diva“ und reihte sich mit einer Zeit von 1:33,3 Minuten auf Platz drei der inoffiziellen Zeitliste ein. Auch Lavertys ehemaliger Yamaha-Teamkollege Marco Melandri war flott unterwegs.Der neue BMW-Werksfahrer war eine Zehntelsekunde langsamer als der Ire und landete auf dem vierten Rang. Biaggi folgte dahinter und stellte die gleiche Zeit (1:33,7) wie Leon Haslam auf der zweiten Werks-BMW auf.

Die Liberty-Ducati-Mannschaft tritt in diesem Jahr mit drei Piloten an. Neben Jakub Smrz und Sylvain Guintoli wurde Maxime Berger hinzugeholt. Smrz und Guintoli landeten auf den Positionen sieben und acht. Berger war um drei Zehntelsekunden langsamer als der Tscheche und klassierte sich als Elfter. Dazwischen schoben sich Joan Lascorz (Kawasaki) und Ayrton Badovini (BMW Italia). Dessen neuer Teamkollege Michel Fabrizio setzte seinen Anpassungsprozess an die BMW S1000RR fort und fuhr die zwölftbeste Rundenzeit.

Nicht optimal lief es im neuen Crescent-Suzuki-Team. Während Leon Camier trainieren konnte und sich als 13. einreihte, blieb seinem Teamkollegen John Hopkins das Pech treu. Der US-Amerikaner stürzte und wurde zu einer Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde der Bruch eines Mittelhandknochens in der rechten Hand diagnostiziert. Die Tests sind für „Hopper“ bereits vorbei, denn er wird für weitere Checks nach Hause fliegen.

Am Ende der Zeitliste landeten die unerfahrenen Piloten. Hinter David Salom reihte sich David Johnson ein, der den Saisonauftakt in Australien mit einer Wildcard auf einer BMW des Rossair-Teams bestreiten wird. Die beiden Rookies Davide Giugliano (Althea-Ducati) und Lorenzo Zanetti (Pata-Ducati) wurden 16. und 17.

Einige Fahrer nehmen nicht am inoffiziellen Test teil. Das Honda-Duo Jonathan Rea und Hiroshi Aoyama, sowie Niccolo Canepa (Red-Devil-Ducati), Chaz Davies (ParkinGO-Aprilia), Mark Aitchison (Grillini-BMW) und Raffaele de Rosa (Pro-Ride-Honda) werden erst in der kommenden Woche beim offiziellen Test auf Phillip Island unterwegs sein.

Inoffizielle Zeiten aus Phillip Island (Montag):

01. Tom Sykes (Kawasaki) 1:33,0 Minuten
01. Carlos Checa (Althea Ducati) 1:33,0
03. Eugene Laverty (Aprilia) 1:33,3
04. Marco Melandri (BMW) 1:33,4
05. Max Biaggi (Aprilia) 1:33,7
05. Leon Haslam (BMW) 1:33,7
07. Jakub Smrz (Liberty Ducati) 1:34,0
08. Sylvain Guintoli (Liberty Ducati) 1:34,1
08. Joan Lascorz (Kawasaki) 1:34,1
10. Ayrton Badovini (BMW Italia) 1:35,0
11. Maxime Berger (Liberty Ducati) 1:34,3
12. Michel Fabrizio (BMW Italia) 1:34,4
13. Leon Camier (Crescent Suzuki) 1:34,5
14. David Salom (Pedercini Kawasaki) 1:34,9
15. David Johnson (Rossair AEP BMW) 1:35,7
16. Davide Giugliano (Althea Ducati) 1:35,8
17. Lorenzo Zanetti (Pata Ducati) 1:37,1
18. John Hopkins (Crescent Suzuki) keine Zeit

Text von Gerald Dirnbeck

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