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Leon Haslam hat weiter Chancen auf den WM-Titel, allerdings sind sie nach den Rennen vom Nürburgring wieder geringer geworden. Es war kein einfaches Wochenende für den Briten, der am Ende wenigstens einen Podestplatz holen konnte. Der WM-Führende Max Biaggi hat allerdings weiter 58 Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung, bei noch vier zu fahrenden Rennen. Dennoch bleibt Leon zuversichtlich, dass in der verbleibenden Saison noch alles passieren kann.

Die nächste Gelegenheit aufzuholen hat Haslam beim Rennen in Imola Ende September, doch zuerst blickte Leon auf die Auf und Abs beim Nürburgring.

„Mein Sturz im ersten Rennen, ein Highsider und es tut mir leid, dass ich Troy mit zu Boden gerissen habe“, sagte er. „Zum Glück wurde das Rennen abgebrochen und alle hatten eine neue Chance. Ich habe mir den rechten Daumen verletzt und das linke Knie angeschlagen, aber ich war auch fest entschlossen wieder auf die Maschine zu steigen und alles zu geben. Als das Rennen einmal begonnen hatte und der Adrenalinspiegel stieg ging es gut und ich glaube, ich hätte um einiges schneller sein können, wenn ich nicht mit meiner Ersatzmaschine unterwegs gewesen wäre. Meine Mechaniker hatten nicht genug Zeit meine Maschine bis zum Neustart zu reparieren. Mit der zweiten Maschine war ich nur ein paar Runden gefahren, das Setup war nicht so toll und deshalb konnte ich nicht um die vorderen Plätze mitfahren. Es lag weniger an meinen Verletzungen.“

Für das zweite Rennen hatte das Alstare Team seine andere Maschine wieder repariert und Leon fühlte sich damit besser. „Die Mechaniker und die Leute aus dem Clinica Mobile haben tolle Arbeit abgeliefert. Deshalb konnte ich ein gutes zweites Rennen fahren und auf das Podest. Ich bin sicher mir wird alles noch eine Weile weh tun, aber ich hätte lieber gewonnen. Es sind noch 100 Punkte zu vergeben in den nächsten zwei Runden und alles kann passieren.“

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