Tom Sykes Kawasaki

© Kawasaki - Die Charakteristik des Hecks der Kawasaki bereitete Tom Sykes einige Probleme

Die Saison von Tom Sykes war von Höhen und Tiefen geprägt. Der Brite beendete das zweite Jahr bei Kawasaki am Ende als 13. und gewann ein Rennen. „Die Kontinuität, die man hat, wenn man im gleichen Team bleibt, ist immer gut“, wird er von ‚Motorcyclenews‘ zitiert. „Deshalb waren meine Erwartungen recht hoch.“

„Ende 2010 hatten wir mit dem alten Motorrad einige gute Resultate. Ich war auf das vollkommen neue Bike gespannt. Bei den Tests konnten wir ein gutes Tempo zeigen und waren immer unter den Top 4. Es war überraschend, weil ich wusste, dass wir erst am Anfang der Entwicklung waren. Unglücklicherweise entwickelten sich alle anderen weiter und wir blieben stehen“, bedauert er. „Wir mussten während der Rennwochenenden große Änderungen vornehmen – das funktionierte nie.“

„Mein Hauptproblem ist der Charakter des Hecks mit dem Federbein und dessen Anlenkung“, schildert Sykes. „Der Nürburgring war das Highlight – ich gewann das Rennen. Die Bedingungen waren für alle gleich.“ Doch auch am darauffolgenden Rennen war der Brite bei der Musik: „Imola war gut. Ich war konstant vorne in jeder Session und führte das erste Rennen an.“

„Unglücklicherweise waren meine beiden Heimrennen die, die mich am meisten enttäuschten. In Donington qualifizierte ich mich in der ersten Reihe, bevor ich im ersten Rennen einen merkwürdigen Unfall hatte. Mein Ersatzmotorrad hat im zweiten Lauf nicht funktioniert“, klagt er. „In Silverstone war ich schnell und es sah fürs Rennen gut aus. Dann stürzte ich im Freien Training und verletzte mich. Das war der schlimmste Unfall meiner Karriere.“

„Ich möchte nicht falsch verstanden werden, aber ich denke wirklich, dass ich bereit bin, an der Spitze zu fahren und konstant in den Top 4 zu sein. Ich würde mir dieses Ziel nicht setzen, wenn ich nicht denken würde, dass es erreichbar ist“, erklärt der 26-Jährige.

„Ich fühle mich bereit. Dieses Jahr war das Motorrad noch nicht bereit. Ich bin aber ziemlich zuversichtlich, dass wir einen großen Schritt machen und konstant in die Top 5 fahren, wenn wir unsere Probleme aussortieren können“, berichtet der Kawasaki-Pilot. „Wenn uns das im gesamten Jahr gelingt, sollte unsere Meisterschaftsposition nicht allzu schäbig sein.“

Text von Sebastian Fränzschky

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