© Yamaha - Das Yamaha-Duo will in Aragon gegen Carlos Checa und Max Biaggi kämpfen

Anfang Mai hatte Yamaha in Monza das stärkste Wochenende dieser Saison. Eugene Laverty gewann beide Läufe und Marco Melandri sorgte im zweiten Rennen für einen Doppelsieg der beiden Rookies. Anschließend lief es im Miller Motorsportpark und in Misano nicht ganz nach Wunsch. Abgesehen vom Podestlatz Melandris im ersten Rennen, war das Wochenende eine Enttäuschung für die Yamaha-Truppe.

Nun steht das Motorland Aragon auf dem Programm. Die Superbike-WM gastiert zum ersten Mal auf dem spanischen Kurs, aber die schnelle Strecke könnte der R1 liegen.

Vor einem Monat absolvierten Melandri und Laverty zwei positive Testtage im Motorland. „Mir gefällt die Strecke, sie ist schnell und sehr gut zu fahren“, sagt der ehemalige MotoGP-Pilot. Im Vorjahr kam Melandri in der Königsklasse als Neunter ins Ziel. „Ich bin froh, dass wir im Vorfeld testen konnten, aber die Bedingungen waren nicht ideal. Die Strecke war kühler als sie normal zu dieser Jahreszeit ist. Es gab viel Gummi auf der Fahrbahn. Sie war deshalb nicht so schnell wie sie eigentlich ist.“

„Deshalb weiß ich nicht genau, was ich erwarten soll. Ich bin im vergangenen Jahr in der MotoGP gefahren, aber dort wird ein leicht anderes Layout verwendet. Nach den Schwierigkeiten in Misano weiß ich nicht, was ich in Aragon erwarten kann. Ich werde mein Bestes geben und kann hoffentlich mein Potenzial abrufen.“ Durch den Sturz im zweiten Lauf in Misano rutschte Melandri in der WM-Wertung auf den dritten Platz zurück, 95 Punkte hinter Carlos Checa (Althea-Ducati).

Teamkollege Laverty freut sich auf den schnellen Kurs: „Wir haben nach Monza dort getestet und alles ist sehr gut gelaufen. Es ist eine neue Strecke, auf der die meisten Fahrer noch kein Rennen bestritten haben. Hoffentlich ist das ein Vorteil für uns. Misano war ein hartes Wochenende, aber ich will in Aragon zurückschlagen. Ich möchte wichtige Punkte für die Weltmeisterschaft holen.“

Eine neue Strecke ist speziell für die Mechaniker eine Herausforderung. „Es wird in Aragon sehr warm sein, also müssen wir auf den Reifenverschleiß achten“, sagt Silvano Galbusera, der Chefmechaniker an Melandris Maschine. „Wir müssen die Chassis-Abstimmung verbessern, denn Marco hatte in Misano Probleme mit der Frontpartie. Wir werden mit der Basisabstimmung beginnen, die wir uns beim Test erarbeitet haben. Hoffentlich können wir um den Sieg kämpfen.“

Auch Frankie Carchedi, der sich um die R1 von Laverty kümmert, erwartet ein herausforderndes Wochenende. „Aragon ist aus technischer Sicht eine schwierige Strecke. Wir haben beim Test eine gute Abstimmung gefunden. Wir werden mit ähnlichen Einstellungen beginnen, müssen aber einen Weg finden, damit das Vorderrad am Boden bleibt. Eugene hat deswegen in Misano viel Zeit auf den Geraden verloren. Im Moment ist Yamaha mit Ausnahme von Checa und Biaggi schneller als alle anderen Teams. Wir müssen die Lücke zur Spitze schließen.“

Text von Gerald Dirnbeck

Motorsport-Total.com
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