© Althea - Ducati-Pilot Carlos Checa war auch in der Superpole der schnellste Mann

Bei perfekten Bedingungen ging auf dem Nürburgring die Superpole über die Bühne. Nachdem Carlos Checa (Althea-Ducati) bereits im Qualifying seine Stärke demonstriert hatte, setzte der WM-Führende seine Form auch beim Kampf um die besten Startplätze um. Souverän zog der Spanier in den entscheidenden Abschnitt und sicherte sich in 1:54.144 Minuten überlegen die Pole-Position.

Wie auch schon in den Trainings war Yamaha-Pilot Eugene Laverty der schärfste Verfolger. Unter dem Strich fehlten dem Doppelsieger von Monza 0,368 Sekunden. In der ersten Startreihe versammelten sich alle Topfavoriten. Weltmeister Max Biaggi kämpfte sich mit seinem angeschlagenen linken Fuß in den dritten Abschnitt. Dort eroberte der Aprilia-Pilot den dritten Startplatz.

Marco Melandri auf der zweiten Werks-Yamaha komplettierte als Vierter die erste Reihe. Generell waren die Abstände an der Spitze groß, denn Biaggi hatte sechs Zehntelsekunden Rückstand auf Checa, während sein italienischen Landsmann 0,674 Sekunden zurücklag. Letzter Pilot innerhalb einer Sekunde war Routinier Noriyuki Haga (Pata-Aprilia), der Fünfter wurde.

Bester Kawasaki-Vertreter war einmal mehr Tom Sykes mit der sechstschnellsten Zeit. BMW spielte beim wichtigen Heimspiel keine Rolle an der Spitze. Einzig Leon Haslam konnte in die Top 10 vordringen und wird von Platz sieben aus der zweiten Reihe in die Rennen gehen. Der Franzose Sylvain Guintoli (Liberty-Ducati) war als Achter das Schlusslicht in Superpole drei.

Für Honda war bereits nach Superpole zwei Feierabend. Nachdem sich Makoto Tamada, der für den verletzten Ruben Xaus eingesprungen ist, nicht für die Superpole qualifizieren konnte, schied Rückkehrer Jonathan Rea als Neunter aus. Jakub Smrz (Liberty-Ducati) und Mark Aitchison (Kawasaki) eroberten die Startpositionen zehn und elf. Michel Fabrizio (Suzuki) konnte als Zwölfter nicht seine Trainingsleistung wiederholen.

Für vier Piloten war schon nach Superpole eins Feierabend. Leon Camier (Aprilia) verpasste den Sprung in den nächsten Abschnitt um drei Hundertstelsekunden. Dafür freute sich Fabrizio, der trotz Sturz in der ersten Runde ganz knapp weiterkam. Maxime Berger (Supersonic-Ducati) schied als 14. mit deutlichem Rückstand aus. Ebenfalls Schluss war für BMW-Italia-Pilot Ayrton Badovini, der am Sonntag von Platz 15 starten wird. Schlusslicht war Rookie Joan Lascorz (Kawasaki).

Unter den Fahrern, die sich nicht für die Superpole qualifiziert haben, waren auch zwei BMW-Piloten. Werksfahrer Troy Corser kam im Qualifying nicht über Rang 17 hinaus. James Toseland von der BMW-Italia-Mannschaft schaffte es ebenfalls nicht ins Ausscheidungsfahren und wird von Platz 18 starten. Von ganz hinten werden Roberto Rolfo (Pedercini-Kawasaki) und Tamada (Honda) in die Rennen gehen.

Die Highlights der Superpole auf Gaskrank.tv

Ergebnisse:
1. Carlos Checa (Althea Racing) Ducati 1098R 1’54.144
2. Eugene Laverty (Yamaha World Superbike Team) Yamaha YZF R1 1’54.512
3. Max Biaggi (Aprilia Alitalia Racing Team) Aprilia RSV4 Factory 1’54.743
4. Marco Melandri (Yamaha World Superbike Team) Yamaha YZF R1 1’54.818
5. Noriyuki Haga (PATA Racing Team Aprilia) Aprilia RSV4 Factory 1’55.113
6. Tom Sykes (Kawasaki Racing Team Superbike) Kawasaki ZX-10R 1’55.223
7. Leon Haslam (BMW Motorrad Motorsport) BMW S1000 RR 1’55.237
8. Sylvain Guintoli (Team Effenbert-Liberty Racing) Ducati 1098R 1’55.249
9. Jonathan Rea (Castrol Honda) Honda CBR1000RR 1’55.321
10. Jakub Smrz (Team Effenbert-Liberty Racing) Ducati 1098R 1’55.598
11. Mark Aitchison (Team Pedercini) Kawasaki ZX-10R 1’55.625
12. Michel Fabrizio (Team Suzuki Alstare) Suzuki GSX-R1000 1’56.177
13. Leon Camier (Aprilia Alitalia Racing Team) Aprilia RSV4 Factory 1’55.633
14. Maxime Berger (Supersonic Racing Team) Ducati 1098R 1’55.811
15. Ayrton Badovini (BMW Motorrad Italia SBK Team) BMW S1000 RR 1’56.101
16. Joan Lascorz (Kawasaki Racing Team) Kawasaki ZX-10R 1’56.162
17. Troy Corser (BMW Motorrad Motorsport) BMW S1000 RR 1’56.401
18. James Toseland (BMW Motorrad Italia SBK Team) BMW S1000 RR 1’56.637
19. Roberto Rolfo (Team Pedercini) Kawasaki ZX-10R 1’56.996
20. Makoto Tamada (Castrol Honda) Honda CBR1000RR 1’57.950

Text von Gerald Dirnbeck

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