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© Suter – Suter MMX500: Können sich die Isle-of-Man-Fans auf Zweitaktgeruch freuen?

Eskil Suter überraschte die Motorradwelt im Herbst 2015, als er sein neues Projekt präsentierte: einen 500er-Zweitakter.

Suter konstruierte mit der MMX500 einen modernen Dinosaurier, der bei einem Gewicht von gerade einmal 127 Kilogramm und einer Leistung von knapp 200 PS über ein extrem gutes Leistungsgewicht verfügt.

Nun möchte Suter mit der MMX500 bei der Tourist Trophy (TT) auf der Isle of Man die bewährten Superbikes von BMW, Honda, Kawasaki, Yamaha und Suzuki ärgern. Sowohl im Superbike-Rennen als auch bei der abschließenden Senior-TT wäre das Motorrad startberechtigt, denn Viertakter dürfen bis zu 1.200 Kubikzentimeter haben. Für Zweitakter beträgt der maximale Hubraum demzufolge 600 Kubikzentimeter. Die MMX entspräche mit ihrem 576-Kubikzentimeter-Motor somit dem Reglement.


Gerüchten zufolge steht Suter schon in Kontakt mit zwei erfahrenen Isle-of-Man-Spezialisten, die Interesse zeigen, mit dem Motorrad den legendären Kurs zu bewältigen: „Wir führen aktuell Verhandlungen mit zwei ehemaligen TT-Siegern, die den Kurs sehr gut kennen“, bemerkt Philippe Soutter, der Marketingchef von Suter, im Gespräch mit ‚Crash.net.

„Das Motorrad hat ein phänomenales Leistungsgewicht. Es ist mit einer Rakete zu vergleichen.“ Suter plant neben der Rennmaschine auch eine Straßenversion der MMX500. „Deswegen möchten wir mit der MMX500 am härtesten Straßenrennen der Welt teilnehmen. Das sind für uns perfekte Testbedingungen“, stellt Soutter klar. Offen ist, ob Suter ein eigenes Werksteam einsetzt oder sich mit einem bestehenden Team verbündet.

Neben der Isle of Man plant Suter auch Einsätze beim Pikes Peak Hill Climb in den USA. Dafür soll dem Motor durch einen Turbolader noch mehr Leistung entlockt werden. Hauptsächlich kommt die MMX500 aber bei den „World GP Bike Legends“ zum Einsatz – einer Rennserie, bei der ehemalige Grand-Prix-Stars antreten. Mit dabei sind unter anderem Freddie Spencer, Wayne Gardner und Kevin Schwantz.

Text von Sebastian Fränzschky

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