Randy de Puniet © FGlaenzel

© FGlaenzel – Randy de Puniet wird die neue Suzuki-MotoGP-Maschine GSV-R1000 auch in Aragon testen

Der neue Suzuki-Prototyp (GSV-R1000) war das zentrale Thema beim Montags-Test nach dem Barcelona-Rennen. Nobuatsu Aoki rückte zu Beginn mit der neuen Werksmaschine der Japaner aus, bevor Routinier Randy de Puniet übernahm. Der Franzose fuhr insgesamt 73 Runden mit der neuen MotoGP-Maschine und kam am Ende auf eine Bestzeit von 1:42.676 Minuten. Damit war de Puniet nur 0,772 Sekunden langsamer als Spitzenreiter Jorge Lorenzo (Yamaha).

„Wenn wir noch einen Tag gehabt hätten, dann wäre sicher noch mehr Potenzial dagewesen“, ist sich de Puniet sicher. „Die Basis war aber bereits ziemlich gut. Wir mussten aber das Getriebe einstellen, weil es hier mit diesem Motorrad das erste Mal war. Ich bin mit der Entwicklung des Motorrads sehr zufrieden. Ich bin nicht ans Limit gegangen. Deswegen wird Aragon ein wichtiger Test sein. Wir werden zwei Tage haben und kommen mit einer guten Basis dorthin.“

„Ich hoffe, dass es so weitergeht und wir etwas finden, an dem wir arbeiten können. Im Moment sehe ich keine Probleme“, bemerkt der Suzuki-Testpilot, der sehr zufrieden wirkte: „Die Rundenzeit heute war nicht schlecht“, betont de Puniet. „Ich mag die Sitzposition. Das Motorrad ist sehr komfortabel. Es ist recht einfach, viele konstante Runden zu fahren. Wir müssen ein paar kleine Dinge verbessern, doch die Basis ist bereits auf einem hohen Niveau. Ich mag das Gefühl für die Front.“

„Wir müssen die Traktionskontrolle noch ein bisschen anpassen. Doch ich muss hervorheben, dass die Basis bereits richtig gut ist. Das Motorrad hatte keine technischen Pannen, als wir auf der Strecke waren. Das ist gut“, hebt de Puniet hervor. Bereits Ende 2011 saß er auf einem Suzuki-Prototyp. Damals testete er die Maschine, mit der Alvaro Bautista in der Saison fuhr. Doch nach dem Test verkündete Suzuki den Rücktritt aus der MotoGP.

Text von Sebastian Fränzschky

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