Aleix Espargaro - © Suzuki

© Suzuki – Aleix Espargaro überraschte in Katar am ersten Testtag mit Platz vier

Aleix Espargaro hat seinem neuen Suzuki-Team ein erstes kleines Erfolgserlebnis beschert. Der Spanier stellte die GSX-RR am ersten Testtag in Katar auf einen starken vierten Platz und war nicht einmal eine halbe Sekunde langsamer als Spitzenreiter Andrea Iannone auf der Ducati. Weniger gut lief es bei Teamkollege Maverick Vinales: Der Rookie stürzte am Samstag gleich zweimal.

„Ich bin zufrieden mit dem ersten Tag, denn endlich hatte ich die Chance, meine GSX-RR auf einer neuen Strecke zu testen“, verrät Vinales, der allerdings einräumen muss: „Ich machte ein paar Fehler beim Bremsen und bin zweimal gestürzt. Aber ich mache mir keine Sorgen, denn ich weiß, dass das meine Schuld war. Meine Maschine macht wie geplant Fortschritte. Es liegen noch immer viele Verbesserungen vor uns, hauptsächlich bei der neuen Elektronik.“

Auf der anderen Seite der Box dürfte die Freude deutlich größer gewesen sein. „Heute haben wir uns darauf konzentriert, das Setup an diese Strecke anzupassen, die für uns noch neu ist“, berichtet Espargaro und ergänzt: „Die Rundenzeiten sind nicht schlecht, aber es gibt noch immer Raum für Verbesserungen. Wir haben den weichen und den harten Reifen getestet.“

„Der erste ist sehr konkurrenzfähig, aber er passt nicht zu dieser Art Strecke, denn er baut sehr schnell ab. Ich fühle mich auf dem harten Reifen besser. Die Pace ist nicht viel langsamer, aber der Grip baut noch zehn oder elf Runden ab, also müssen wir an Elektronik und Setting arbeiten, um dem entgegenzuwirken“, so der letztjährige Sieger der Open-Klasse.

„Bis jetzt haben wir die gleiche Konfiguration getestet, die wir auch in Sepang 2 gefahren sind“, verrät Espargaro weiter und ergänzt: „Wir haben uns Schritt für Schritt verbessert, ganz besonders bei der Traktionskontrolle, die vermutlich der Schlüssel sein wird, um mit dem härteren Reifen bei Longruns konstant zu sein. Wir haben einige Upgrades, die wir in den nächsten zwei Tagen testen wollen, aber unsere Priorität liegt darauf, über die Distanz mehr Traktion und ein gutes Setup für das Rennen zu finden.“

Die Testzeiten aus Doha (Samstag):

1. Andrea Iannone (Ducati) 1:55.265 Minuten (50 Runden)
2. Andrea Dovizioso (Ducati) 1:55.363 (48)
3. Marc Marquez (Honda) 1:55.554 (44)
4. Aleix Espargaro (Suzuki) 1:55.698 (44)
5. Dani Pedrosa (Honda) 1:55.813 (33)
6. Jorge Lorenzo (Yamaha) 1:55.828 (43)
7. Cal Crutchlow (Honda) 1:55.837 (38)
8. Valentino Rossi (Yamaha) 1:55.938 (48)
9. Bradley Smith (Yamaha) 1:55.954 (43)
10. Scott Redding (Honda) 1:56.112 (47)
11. Maverick Viñales (Suzuki) 1:56.130 (42)
12. Danilo Petrucci (Ducati) 1:56.132 (44)
13. Yonny Hernandez (Ducati) 1:56.301 (38)
14. Pol Espargaro (Yamaha) 1:56.615 (50)
15. Karel Abraham (Honda) 1:56.638 (34)
16. Mike Di Meglio (Ducati) 1:56.719 (45)
17. Nicky Hayden (Honda) 1:57.099 (47)
18. Stefan Bradl (Forward-Yamaha) 1:57.146 (16)
19. Jack Miller (Honda) 1:57.228 (49)
20. Loris Baz (Forward-Yamaha) 1:57.376 (40)
21. Hector Barbera (Ducati) 1:57.405 (18)
22. Eugene Laverty (Honda) 1:57.500 (44)
23. Michele Pirro (Ducati) 1:57.664 (53)
24. Alex De Angelis (ART) 1:58.026 (45)
25. Alvaro Bautista (Aprilia) 1:58.459 (34)
26. Marco Melandri (Aprilia) 1:58.990 (19)

Text von Ruben Zimmermann

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