Tom Sykes - © Kawasaki

© Kawasaki – Tom Sykes reicht ein Podestplatz im ersten Rennen zum WM-Titel

Tom Sykes und Kawasaki stehen vor einem besonderen Wochenende: Der Brite reist mit einem komfortablen Punktevorsprung zum Saisonfinale nach Jerez. In Spanien könnte Sykes zum ersten Mal Superbike-Weltmeister werden.

Für Kawasaki wäre es der zweite WM-Titel nach 1993. Damals wurde der US-Amerikaner Kurt Russell Champion. Die Vorzeichen stehen gut, dass es nach der knappen Niederlage im Vorjahr klappt. 2012 verpasste Sykes den Titel um einen halben Punkt. In Jerez können ihn nur noch die beiden Aprilia-Werksfahrer Eugene Laverty und Sylvain Guintoli abfangen.

Laverty hat 37 Punkte Rückstand und Guintoli deren 38. Das bedeutet, dass Sykes schon im ersten Lauf aus eigener Kraft Weltmeister werden kann, wenn er Dritter oder besser wird. Ein Podestplatz würde also reichen. „Jerez ist ein aufregender Kurs. Wir haben dort schon im Winter getestet“, sagt Sykes. In Jerez gastierte die Superbike-WM in ihrer Geschichte nur im Jahr 1990. „Glücklicherweise haben wir dort einige Tests abgehalten und wir besitzen genügend Informationen über die Strecke.“

„Alles ist bereit. Ich höre natürlich wie die Leute sagen, dass ich X Punkte brauche, oder dass ich auf dieser oder jener Position ins Ziel kommen muss, aber ich werde unsere Arbeit machen und dann sehen wir, was im zweiten Rennen passiert“, versucht sich der 28-Jährige keinen Druck zu machen. Er weiß aus dem Vorjahr, dass alles möglich sein kann. „Ich erwarte eine starke Konkurrenz, aber wir haben Verbesserungen mit dem Motorrad geschafft. Am Freitag werden wir dann sehen wo wir stehen.“

„Ich bin recht relaxt. Es ist das letzte Rennwochenende und alles spitzt sich erneut auf das Finale zu. Im Vorjahr war ich 30,5 Punkte hinten und jetzt habe ich 37 Zähler Vorsprung. Wir sind in einer besseren Position. So betrachte ich die Sache auch. Ich möchte das Wochenende wie immer genießen. Hoffentlich läuft am Sonntagnachmittag alles nach Plan, damit wir dann das Wochenende richtig genießen können.“

Sykes übernahm die WM-Führung nach dem zweiten Rennen auf dem Nürburgring. Danach behauptete er die Spitze mit konstant starken Resultaten. Er wurde seither Dritter, Zweiter, Erster, Vierter, Erster und Erster. Der Doppelsieg in Magny-Cours war die Basis für die gute Ausgangslage beim Finale. Insgesamt führte die grüne Kawasaki mit der Startnummer 66 242 Runden an. Dazu kommen acht Superpoles und zwölf schnellste Runden. Als Krönung der erfolgreichen Saison fehlt nur noch der WM-Titel.

Text von Gerald Dirnbeck

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