Alex Lowes - © Crescent-Suzuki

© Crescent-Suzuki – Alex Lowes‘ Bestzeit war eine halbe Sekunde langsamer als die Pole-Zeit 2014

Am zweiten Tag der Testfahrten in Jerez de la Frontera hatte das Wetter ein Einsehen mit den Superbike-Piloten. Zwar war der 4,428 Kilometer lange Kurs in Südspanien am Vormittag noch leicht feucht, nachdem es am Montag stundenlang geregnet hatte.

Am Dienstag aber blieben weitere Niederschläge aus und so konnten erste repräsentative Rundenzeiten gesetzt werden.

Schnellster war Alex Lowes auf der Suzuki GSX-R1000 des Crescent-Teams. Der Brite legte eine Bestzeit von 1:40.730 Minuten auf die Bahn und blieb damit fast vier Sekunden unter der (nicht repräsentativen) Montagsbestzeit von Kawasaki-Neuzugang Jonathan Rea. Auf die diesjährige Superpole-Bestzeit, die im September von Loris Baz gefahren wurde, fehlte Lowes eine halbe Sekunde.

Erster Verfolger des Suzuki-Piloten in der Zeitentabelle des zweiten Testtages war Kawasaki-Pilot und Ex-Weltmeister Tom Sykes. Ihm fehlten unterm Strich 0,123 Sekunden auf die Zeit seines Landsmanns. Als Drittschnellster klassierte sich etwas überraschend Leon Haslam auf der Aprilia RSV4 von Red-Devils-Roma. Ihm fehlten nur 0,135 Sekunden auf die Tagesbestzeit von Lowes und ganze 13 Tausendstelsekunden auf die Zeit von Sykes. Dessen Teamkollege Rea beendete den Tag als Viertschnellster in Reihen der Superbike-Piloten.

Aprilias MotoGP-Piloten mischen mit
Im Endergebnis des Tages tauchte Kawasaki-Neuzugang Rea aber an Position fünf auf. Grund: Neben den Superbike-Piloten testete auch die Gresini-Truppe – 2015 das Einsatzteam von Aprilia in der MotoGP-WM – mit den Piloten Alvaro Bautista und Marco Melandri. Bautista war mit der MotoGP-Version der RSV4 um 0,235 Sekunden langsamer als Haslam auf dem Superbike. Melandri wiederum war im Zuge seiner Wiederanpassung an ein MotoGP-Bike gut eine halbe Sekunde langsamer als Bautista.

Der fleißigste Fahrer am zweiten Testtag war der amtierende Supersport-Weltmeister Michael van der Mark auf der Honda CBR1000RR des Ten-Kate-Teams. Nach 81 zurückgelegten Runden fehlte ihm etwas mehr als eine Sekunde auf die Zeit seines Teamkollegen Sylvain Guintoli. Der amtierende Superbike-Weltmeister absolvierte seinen zweiten Tag im Sattel der Honda, nachdem er vor wenigen Wochen den Titel mit Aprilia gewonnen hatte.

Neben den Superbike-Piloten und den beiden MotoGP-Piloten von Aprilia ging beim kombinierten Privattest einiger Teams auch Supersport-Pilot Kenan Sofuoglu auf die Strecke.

Die Testzeiten aus Jerez (Dienstag):
01. Alex Lowes (Suzuki) – 1:40.730 Minuten
02. Tom Sykes (Kawasaki) – 1:40.853
03. Leon Haslam (Aprilia) – 1:40.865
04. Alvaro Bautista (MotoGP-Aprilia) – 1:41.100
05. Jonathan Rea (Kawasaki) – 1:41.127
06. Michel Fabrizio (Aprilia) – 1:41.384
07. Sylvain Guintoli (Honda) – 1:41.639
08. Marco Melandri (MotoGP-Aprilia) – 1:41.682
09. Michael van der Mark (Honda) – 1:42.651
10. Randy de Puniet (Suzuki) – 1:42.938
11. Kenan Sofuoglu (WSS-Kawasaki) – 1:43.730
12. Raffaele de Rosa (Ducati) – 1:44.920
13. Luca Savadori (Ducati) – 1:45.985

Text von Mario Fritzsche

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