© Ducati - Ex-Champion Troy Bayliss wird es mit der Zeit etwas langweilig

© Ducati – Ex-Champion Troy Bayliss wird es mit der Zeit etwas langweilig

Nach einer enttäuschenden Debütsaison konnte Ducati die 1199 Panigale für die Saison 2014 spürbar verbessern. In Assen nutzte Werkspilot Davide Giugliano die schwierigen Bedingungen und holte den ersten Podestplatz der Saison.

Noch ist offen, ob das aktuelle Ducati-Superbike auch gut genug ist, um Siege oder Meisterschaften zu gewinnen. Troy Bayliss gelang dieses Kunststück mit drei verschiedenen Ducati-Superbikes.

In den Herzen der Ducatisti hat der Australier deshalb einen besonders Platz. Bei der Entwicklung der 1199 Panigale war Bayliss nicht untätig und unterstützte Ducati Corse bei Tests. In Mugello wird Bayliss demnächst auf die aktuelle Renn-Panigale steigen. Der Weltmeister von 2001, 2006 und 2008 bat Ducati um einen Trackday. Die Italiener konnten die Anfrage natürlich nicht ablehnen.

„Wir haben in Australien gesprochen“, bemerkt Ducati-Superbike-Projektleiter Ernesto Marinelli im Gespräch mit ‚Crash.net‘. „Er meinte, ihm wird Zuhause ein wenig langweilig. Er wollte wieder auf ein richtiges Rennmotorrad steigen.“ Bayliss muss auf Grund einer PR-Veranstaltung sowieso nach Italien. „Da wir vorher in Mugello testen, fragte er, ob er fahren kann. Natürlich haben wir ihm mitgeteilt, dass wir jederzeit ein Motorrad für ihn haben“, so Marinelli.

Text von sebastian Fränzschky

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