Valentino Rossi - © Ducati

© Ducati - Valentino Rossi ist mit dem siebten Platz einigermaßen zufrieden

Nach dem zweiten Platz vor zwei Wochen in Le Mans hoffte Valentino Rossi auch für den Rennsonntag in Barcelona auf Regen. Die Gebete wurden erhört, denn im Warmup regnete es tatsächlich kurz.

Als aber die Rennen begannen, war der Circuit de Catalunya wieder komplett trocken. Der Ducati-Pilot kam wie in Portugal auf dem siebten Platz ins Ziel, doch er sieht Le Mans als Steigerung an, weil der Rückstand auf Sieger Jorge Lorenzo nur 17 Sekunden betrug. Außerdem konnte der Italiener einige direkte Gegner vor sich auf der Strecke sehen.

Einige positive Dinge kann Rossi aus diesem Rennen mitnehmen, doch es bleibt weiterhin viel Arbeit zu tun. „Wir sind mit dem Ergebnis relativ zufrieden, denn es war das, was wir erwartet hatten. Im Moment ist das unser Potenzial im Trockenen. Das Rennen war nicht so schlecht. Der Rückstand zum Sieger ist nicht so groß“, streicht der Routinier hervor. „Ich war auch nicht weit hinter Stoner, Crutchlow und Bautista.“

„Das war im Trockenen unser bestes Rennen, besser als Portugal. Es ist aber nur Platz sieben, also müssen wir ab morgen versuchen alles zu verbessern. Die neue Elektronik ist positiv, aber wir brauchen noch Zeit, damit wir sie zu 100 Prozent nutzen können. Wir werden morgen auch die neue Alu-Schwinge probieren, weil wir mehr Zeit haben. Sie kann eine Hilfe sein. Das Untersteuern und der Grip am Vorderreifen ist immer noch ein Problem. Die Front lenkt nicht ein, also muss ich übersteuernd mit dem Heck lenken. Dadurch verschleiße ich den Hinterreifen stark.“

Es gab aber auch Schwierigkeiten. „Zu Beginn des Rennens gab es ein Problem mit der Vorderbremse. Sie fühlte sich schwammig an. Als ich Bautista erreichte, ließ der Hinterreifen stark nach und ich musste langsamer fahren. Ich dachte zu einem Zeitpunkt, dass ich ihn angreifen kann, aber es war unmöglich und ich musste so ins Ziel fahren. Morgen müssen wir versuchen uns zu verbessern.“

„Die Abstimmung war nicht so schlecht. Der Speed am Ende der Geraden war gut und die Elektronik ist auch gut. Wir müssen sie noch verstehen, aber wir befinden uns am richtigen Weg. Es gibt also positive Punkte, aber leider ist es noch nicht genug“, ist der Italiener realistisch. Im Ziel fehlten lediglich fünf Sekunden auf den vierten Platz. Wäre mehr möglich gewesen? „Das Podium wäre schwierig gewesen.“

„Ich war auf Bautista konzentriert. Er war mein Ziel. Dann habe ich realisiert, dass Stoner und Crutchlow auch nicht so weit weg waren. Ich wäre schon glücklich gewesen, wenn ich mit Bautista und den Jungs vorne kämpfen kann.“ Am Montag steht ein Testtag auf dem Programm, bevor es dann weiter ins Motorland Aragon geht, wo am Mittwoch getestet wird.

Text von Gerald Dirnbeck

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