Valentino Rossi - © Yamaha

© Yamaha – Valentino Rossi fand am Freitag kein optimales Gefühl für seine Yamaha

Der erste Trainingstag für den Grand Prix von Indianapolis verlief für Valentino Rossi nicht einfach.

Nach den ersten beiden 45 Minuten befindet sich der WM-Führende nur auf dem zehnten Platz. Damit steht er für den direkten Einzug in den zweiten Qualifying-Abschnitt auf der Kippe und muss im morgigen dritten Freien Training zulegen. Außerdem verlor Rossi am Freitag 0,672 Sekunden auf seinen Yamaha-Teamkollegen Jorge Lorenzo, der die Bestzeit aufstellte.

„Ein schwieriger Freitag, weil ich nicht stark und schnell genug war“, seufzt Rossi. Außerdem experimentierte er mit den Reifen. Während Lorenzo schon früh vorne und hinten mit dem harten Reifen unterwegs war, wählte Rossi zunächst nur hinten die harte Mischung. Am Ende probierte der Italiener zwar auch vorne hart aus, fuhr aber gleichzeitig hinten mit medium.

„Wir haben viele Probleme und ich fühle mich auf dem Motorrad nicht wohl. Ich konnte auch nicht am Limit fahren“, berichtet Rossi weiter. „Das Hauptproblem ist, dass ich nicht genug Gefühl für den Vorderreifen habe. Außerdem habe ich auch Schwierigkeiten in der Bremsphase. Bei Richtungswechseln bin ich auch zu langsam. Wie gesagt, es war ein schwieriger Tag.“

„Am Ende probierte ich den weicheren Hinterreifen und war damit etwas schneller, aber nicht schnell genug. Für morgen ist es wichtig, dass wir das Problem verstehen. Wir müssen heute Nacht die Daten analysieren und versuchen, morgen konkurrenzfähiger zu sein. Das Vormittagstraining wird für die Startaufstellung sehr wichtig sein. Das Problem wurde heute größer, weil Jorge und Marquez sehr schnell und konstant sind. Wir müssen uns verbessern!“

Text von Gerald Dirnbeck

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