Valentino Rossi © FGlaenzel

© FGlaenzel – Hat Spaß und große Ziele: Valentino Rossi möchte noch mindestens drei Jahre fahren

Seit der Saison 1996 geht Valentino Rossi in der Motorrad-Weltmeisterschaft an den Start. Ende der kommenden Saison endet der Zweijahres-Vertrag im Yamaha-Werksteam.

Doch selbst nach 19 Jahren als aktiver Pilot in der Weltmeisterschaft möchte sich der Italiener nicht von den Grand-Prix-Fans verabschieden. Bis Ende 2016 möchte der „Doktor“ den momentan dominanten Spaniern Paroli bieten.

„Mein Ziel ist es, im nächsten Jahr die nächste Stufe zu erklimmen und um das Podium zu kämpfen. Ich möchte meinen Vertrag bei Yamaha um zwei Jahre verlängern“, stellt „Vale“ entschlossen klar. In der laufenden Saison stand der neunmalige Weltmeister unregelmäßig auf dem Podium. Meist waren Top-3-Ergebnisse nur möglich, wenn die Konkurrenten geschwächt waren oder ausfielen. Doch zu den Top 3 fehlt meist nicht viel.

Mit Platz vier in der Fahrerwertung kann Rossi durchaus zufrieden sein. Für die Zukunft strebt der Yamaha-Pilot aber regelmäßige Podestbesuche an. Ob er Marc Marquez in Zukunft stoppen kann, wird sich herausstellen. „Wir müssen jetzt erst mal abwarten und sehen, ob er seine Leistung aus dem ersten Jahr in seiner zweiten Saison noch einmal steigern kann. Seine Entwicklung in diesem Jahr war sehr beeindruckend“, lobt Rossi. „Wenn er noch stärker wird, dann gute Nacht!“

Mit Stefan Bradl lieferte sich Rossi vor allem in seiner Ducati-Zeit einige Zweikämpfe. Doch seit dem Wechsel zu Yamaha tut sich Bradl schwer, der MotoGP-Legende zu folgen. Was traut Rossi dem Deutschen in Zukunft noch zu? „Er zeigt eine gute Saison, aber er kann noch mehr. Im Training konnte er schon ein paar Mal sein gutes Tempo zeigen – manchmal ist das sogar ziemlich beeindruckend. Er muss sein Motorrad aber noch besser kontrollieren, wenn die Reifen zu rutschen beginnen. Es ist eine weitere Saison, in der er Erfahrung sammeln kann“, so der Routinier.

Text von Sebastian Fränzschky

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