© Ducati - Valentino Rossi brachte in Valencia die 58 an seiner Ducati Desmosedici an

Valentino Rossi pflegt seit jeher eine besondere Beziehung zu Motorrädern. Küsse, Streicheleinheiten und andere Liebkosungen sind also als vollkommen normal anzusehen.

Selbst der Abschiedsbrief, den er für die Yamaha M1 verfasste, ist für Motorradfahrer mit Herz absolut nachvollziehbar. Seine aktuelle Begleiterin, die Ducati Desmosedici, war ihm bisher noch nicht allzu sehr ans Herz gewachsen – zu zickig verhielt sie sich in der Saison 2011.

Mit der GP12 könnte sich das ändern. Ob Rossi 2012 mehr zu jubeln hat, wird sich bereits Ende Januar in Sepang andeuten, wenn der erste Vergleichstest mit der Konkurrenz ansteht. Zu den Beziehungen mit anderen Motorrädern sagt er im Buch ‚The Two Kings‘ von Ercole Colombo: „Ich habe noch nie meinem Motorrad einen Namen gegeben, doch das Gefühl, das man mit der Maschine hat, ist von großer Bedeutung. Es geht darum, wie man mit ihm umgeht und ob man als Fahrer die Performance und Resultate herausholen kann.“

„Man hat menschliche Gefühle, die zu einer Beziehung mit dem Motorrad führen. Es ist wie ein Geben und Nehmen mit der Maschine“, beschreibt Rossi. „Ich frage es, ob es etwas für mich machen kann. Und wenn es eine Beziehung gibt, dann macht es das für mich. Deswegen habe ich das Motorrad nicht nur als ein Stück Eisen gesehen.“

„Ich betrachte es nicht nur als einen Gegenstand. Es hat eine eigene Seele und eine eigene Art und Weise, wie es sich verhält, die zu mir passen muss“, schildert der Ducati-Werkspilot und merkt an: „Das ist nicht immer einfach. Man kann das damit vergleichen, wie man mit der Freundin von jemandem zurechtkommt.“

Text von Dieter Rencken & Sebastian Fränzschky

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