Valentino Rossi © Ducati

© Ducati - Valentino Rossi war heute nur am Vormittag auf der Strecke

Auch am zweiten Tag des MotoGP-Tests in Sepang sorgte ein tropischer Regenschauer für eine Unterbrechung des Testprogramms. Im Falle von Valentino Rossi sogar für einen frühzeitigen Feierabend.

Im Gegensatz zum Dienstag schenkte sich der Italiener heute eine Trainingsfahrt im Nassen und beendete den Arbeitstag nach 18 Runden. Mit einer Zeit von 2:02.130 Minuten war der 33-Jährige heute Siebtschnellster, gegenüber dem Vortag konnte er seine Zeit jedoch um über eine Sekunde verbessern.

Obwohl Rossi gestern im Nachhinein den frühen Einstieg in den Testtag bedauert hatte, machte er sich heute auch gleich mit dem Umschalten der Boxenampel um 9:00 Uhr Ortszeit an die Arbeit. „Wir haben uns am Vormittag gleich auf die Arbeit konzentriert, weil wir wussten, dass nachmittags wieder Regen droht“, sagt der Italiener. Allerdings hatte der Regen des Dienstags auch einen Vorteil. Der Schmutz auf der Rennstrecke, über den sich gestern fast alle Piloten beklagt hatten, war weggewaschen.

So konnte Rossi sein Entwicklungsprogramm in Angriff nehmen. „Ich bin etwa 20 Runden gefahren, wobei wir eine Menge ausprobiert haben. Vor allem die Traktionskontrolle und die Wheelie-Kontrolle. Außerdem habe ich verschiedene Sitzpositionen auf dem Motorrad verglichen. Alles verlief positiv.“ Rossi wechselte dabei zwischen zwei Motorrädern hin und her und konnte so die neue Traktionskontrolle einem direkten Vergleich unterziehen.

Das erste Fazit des Italieners fiel positiv aus: „Die ist besser, denn sie arbeitet schneller. Wir müssen zwar weiterhin an der Beschleunigung arbeiten, aber das war schon ein wichtiger Schritt.“ Am Nachmittag verhinderte dann der Regen eine weitere Zeitenverbesserung: „Wir wollten mit frischen Reifen für eine schnelle Runde rausgehen, aber dann kam der Regen. Das ist war sehr schade, denn wir brauchen diese Zeit, um möglichst viele Runden zu fahren. Ich denke, dass das Potenzial unseres Motorrads etwas besser ist als meine Rundenzeit“, so Rossi.

Über die erneute Regenpause war der Ducati-Pilot alles andere als glücklich. „Für und sind solche Unterbrechungen ein größeres Problem als für Honda oder aus Yamaha, denn wir haben noch mehr zu tun.“ Dennoch wird Ducati vor dem Saisonstart Anfang April in Katar nur noch an den drei offiziellen Testtagen in Jerez teilnehmen. „Vor Saisonbeginn ist kein zusätzlicher Test geplant. Sollte es morgen und an den drei Tagen in Jerez ständig regnen, müssen wir uns das natürlich noch einmal überlegen. Aber sonst nicht“, erklärte Rossi.

Der Italiener enthüllte auch den weiteren Entwicklungsplan von Ducati: „Wir haben ein klares Programm, das wir bis Katar durcharbeiten wollen. Nach Portugal und Le Mans, also im Mai, wird es eine neue Ausbaustufe des Motorrads geben.“ Damit sollen vor allem die Probleme an der Hinterachse behoben und die Gewichtsverteilung optimiert werden. „Ich hatte gehofft, dass wir die Teile vielleicht schon zum Test in Jerez oder zum ersten Rennen bekommen, aber wir brauchen noch einen Monat Zeit“, so ein ungeduldiger Rossi.

Text von Markus Lüttgens

Motorsport-Total.com
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