© Ducati - Valentino Rossi muss in Silverstone erst einmal Streckenpraxis sammeln

In kleinen Schritten schreitet die Arbeit bei Ducati voran. Das Verständnis für das schwierig zu handelnde Motorrad scheint sich zu verbessern. Zum Rennen in England kommt das Team um Superstar Valentino Rossi allerdings mit einem kleinen Nachteil: Der Italiener mit der Startnummer 46 verpasste die Premiere im Vorjahr durch seine Verletzungspause.

„Silverstone ist eine großartige Strecke, die kompliziert und ziemlich schnell ist“, analysiert Rossi. „Ich fange Freitag mit einem kleinen Nachteil an, weil ich letztes Jahr unglücklicherweise nicht am Rennen teilnehmen konnte. Ich bin dort noch nie mit einem MotoGP-Bike gefahren und konnte lediglich 20 Runden mit einer Straßenmaschine fahren.“

„Ich muss die Strecke so schnell wie möglich lernen“, ist sich der Publikumsliebling sicher. „Der Kurs ist sehr technisch mit einigen uneinsichtigen Stellen. Die richtige Linie ist da sehr wichtig. Natürlich müssen wir auch an der Anpassung der Maschine arbeiten. Wir verstehen die Abstimmung des Motorrades immer besser. Ducati entwickelt ständig weiter. Wir haben noch Arbeit vor uns, aber es ist klar, wo wir ansetzen müssen. Wir arbeiten konzentriert und entschlossen an Verbesserungen.“

Teamkollege Nicky Hayden hatte durch seinen Besuch der TT auf der Isle of Men zusätzlichen Stress: „Es war eine kurze Woche, weil Barcelona erst ein paar Tage her ist. Nach dem Rennen bin ich zur Isle of Men gefahren, was eine tolle Erfahrung war. Jetzt geht es nach Silverstone. Letztes Jahr waren wir das erste Mal hier. Dadurch ist es immer noch neu und frisch für uns.“

„Das Streckenlayout ist gleich geblieben, aber der Zugang zu den Boxen hat sich verändert“, erkennt der ehemalige Weltmeister. „Ich bin letztes Jahr sehr gerne hier gefahren, weil es eine große und schnelle Strecke ist. Der Asphalt war ein wenig wellig an einigen Stellen, aber sonst war es perfekt. Ich freue mich auf das Wochenende.“

Ducati-Teammanager Vittoriano Guareschi erklärt seine Sicht der Dinge: „Es gibt ein paar Aspekte beim nächsten Rennen, die wir besonders gut erledigen müssen. Silverstone ist eine herausfordernde Strecke, weil sie sehr technisch und schnell ist. Die richtige Linie zu finden ist wichtig. Nicky weiß da, weil er letztes Jahr hier ein großartiges Rennen gefahren ist und das Podium nur um zwei Zehntel verpasst hat.“

„Vale konnte nur einige Runden mit einer Straßen-Ducati fahren“, erkennt der Ducati-Verantwortliche. „Deshalb muss er die Geheimnisse der Strecke schnell lernen. Der Asphalt ist an einigen Stellen neu und wellig an anderen. Diese Variable muss man bei der Einstellung im Kopf haben. Zudem ist es oft recht kalt am Morgen. Dadurch reduziert sich die nutzbare Zeit auf der Strecke mehr als üblich. In jedem Fall wird das Team perfekt arbeiten und jeder engagiert sich sehr stark. Wir hoffen, dass wir weiter voran kommen werden.“

Text von Sebastian Fränzschky

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