Valentino Rossi - © Yamaha

© Yamaha – Ist Yamaha-Pilot Valentino Rossi in Austin ein Kandidat für das Podium?

Valentino Rossis Ausbeute in Austin ist überschaubar.

Bei drei Grand Prix gelang Rossi in Texas nur ein Podestplatz. Im vergangenen Jahr stand der Italiener neben Sieger Marc Marquez und Ducati-Pilot Andrea Dovizioso als Dritter auf dem Podium und verteidigte hauchdünn seine WM-Führung.

Beim Austin-Debüt in der Saison 2013 kam Rossi nicht über Platz sechs hinaus. 2014 kämpfte der Yamaha-Pilot mit Reifenproblemen und rutschte bis auf Position acht zurück.

„Dieser Kurs ist sehr anspruchsvoll. Er ist sehr lang und technisch“, analysiert der Publikumsliebling, der sich bewusst ist, dass Austin von 2013 bis 2015 keine Yamaha-Strecke war: „In den vergangenen Jahren taten wir uns hier schwer. Im Vorjahr lief es aber nicht schlecht. Ich schaffte es aufs Podium.“

„In diesem Jahr könnte es anders laufen, denn wir müssen verstehen, wie die Michelin-Reifen auf diesem Asphalt funktionieren. Normalerweise bereitet uns der Vorderreifen hier große Probleme, doch das könnte sich jetzt ändern. Wir müssen bis zum Trainingsauftakt warten, bis wir die Situation verstehen“, bemerkt der Yamaha-Werkspilot.


Rossi kann sich gut erinnern, wie schwierig es vor zwei Jahren war, mit dem Vorderreifen die Renndistanz zu meistern. „2014 und auch im Vorjahr beanspruchten wir den Vorderreifen auf der rechten Flanke sehr stark. 2014 war es ein sehr großes Problem. Im Vorjahr konnten wir den Reifen immerhin bis zum Ende des Rennens verwalten“, blickt er zurück.

„Ich bin gespannt, wie es mit den Michelin-Reifen wird. Offensichtlich sind die Reifen etwas stabiler. Sie bauen nicht so schnell ab. Vielleicht halten sie die komplette Renndistanz aus, doch wir müssen verstehen, wie sich der Grip im Verlauf des Rennens verändert und wie man sich als Fahrer darauf einstellen muss“, berichtet der Italiener, der gespannt auf das erste Freie Training schaut: „Wir können noch nichts sagen und müssen den Trainingsauftakt abwarten.“

Text von Sebastian Fränzschky

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