Valentino Rossi © Yamaha

© Yamaha – Valentino Rossi verpasste sein selbgestecktes Ziel und ärgert sich darüber

(Motorsport-Total.com) – Valentino Rossi nimmt das erste Rennen nach seinem Abschied von Ducati aus der dritten Startreihe in Angriff. Im Qualifying zum Auftakt der MotoGP-Saison 2013 in Katar fuhr der Yamaha-Rückkehrer auf Startplatz sieben. Eine bessere Platzierung wurde vereitelt, als Rossi auf seinem zweiten und letzten Versuch im Verlauf der 15 Minuten von Q2 im Verkehr steckenblieb.

„Das Qualifying lief nicht fantastisch, speziell weil ich es nicht geschafft habe, in die zweite Reihe zu fahren. Ich habe gestern noch gesagt, dass es wichtig sein wird, von einer der ersten fünf Positionen loszufahren“, zeigt sich Rossi nach seinen konstant starken Leistungen in den Freien Trainings von Startplatz sieben und einer Sekunde Rückstand auf seinen von der Pole-Position ins Rennen gehenden Yamaha-Teamkollegen Jorge Lorenzo enttäuscht.

„Leider waren die anderen mit dem weichen Reifen schneller. Im Vergleich zu Lorenzo und auch zu Crutchlow vermisse ich noch das richtige Gefühl, um mit dem weichen Reifen 100 Prozent zu riskieren“, offenbart der „Doktor“ und erklärt, warum es für ihn letztlich auch mit einem Startplatz in Reihe zwei nichts wurde: „Mit dem zweiten weichen Reifen blieb ich im Verkehr hängen und konnte meine Rundenzeit nicht mehr verbessern. Das Potenzial für die Top 5 war da.“

„So stehen aber meine direkten Gegner Pedrosa und Marquez vor mir“, bedauert Rossi und gesteht in Bezug auf das neue Qualifying-Format: „Du musst dir nun genauer überlegen, wo du dich auf der Strecke befinden willst, wenn es ernst wird. Die Strategie, im richtigen Moment rauszugehen, ist sehr wichtig. Es ist einfach etwas Neues. Mein Fehler war einfach, dass ich zusammen mit den anderen auf die Strecke gegangen bin. Jorge hingegen war allein unterwegs.“

Aus Reihe drei wird es laut Rossi „morgen mit Sicherheit schwieriger, aber wir haben ein gutes Renntempo. Ich bin mir sicher, dass ich konkurrenzfähig sein kann. Ich werde versuchen, einen guten Start hinzulegen und dann schauen, was passiert. Das Bike ist gut, doch ich muss auf den Reifenverschleiß am Hinterrad achten. Das dürfte aber mehr oder weniger für alle ein Problem werden morgen.“

Text von Mario Fritzsche

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