Valentino Rossi © Ducati

© Ducati - Diese Perspektive haben nur die CRT-Vertreter: Valentino Rossi in Katar

Der Superstar weit hinten. Das ist die bittere Erkenntnis aller Rossi-Fans nach dem ersten Qualifying des Jahres in Katar.

Der italienische Ducati-Werkspilot kam am Samstag in der Zeitenjagd überhaupt nicht zurecht und landete nur auf dem zwölften Rang. Rossi war somit nicht nur schlechtester Ducati-Vertreter des Tages, sondern gleichzeitig der langsamste Mann auf einem waschechten MotoGP-Prototypen. Mehr Zeit für einen Umlauf in Doha benötigte nur die neue CRT-Fraktion.

„Es ist schade, denn wir hatten uns nach dem gestrigen Nachmittagstraining deutlich mehr erwartet“, berichtet „Vale“ nach seiner wenig erfolgreichen Qualifikation. „Zu Beginn der Session hatten wir ein paar kleine Änderungen am Setup, aber es wurde dadurch alles nur viel schlimmer. Später sind wir zum Setup von gestern zurückgekehrt. Ich konnte damit ein bisschen schneller fahren, aber mehr war damit auch nicht drin.“

„Alle anderen haben deutlich bei den Rundenzeiten zulegen können. Somit wird man dann schnell mal nach hinten durchgereicht“, schildert der Italiener sein Schicksal. „Ich hatte auf einen Platz in der zweiten Startreihe gehofft, aber nun stehe ich weit hinten. Das Rennen wird sicherlich ziemlich hart.“ Was er sich vom Renntag erwarte? „Ich weiß es nicht. Ich wünsche mir, dass es etwas besser läuft“, lacht Rossi und winkt ab.

„Ich verliere viel Zeit beim Herausbeschleunigen, wenn ich den Hahn aufdrehe. Aber noch viel schwieriger ist es, das Bike überhaupt in die Kurven zu bekommen. Das sind die Probleme, die wir schon kennen. Aber hier fallen sie deutlich ins Gewicht“, erklärt Rossi die Sorgen mit der neuen 1.000er-Ducati. Der Rückstand auf die Pole-Position-Zeit von Jorge Lorenzo (Yamaha) betrug über zwei Sekunden. Auf Teamkollege Nicky Hayden fehlte Rossi eine Sekunde.

„Nicky hat eine gute Session absolviert. Er ist bezüglich des Setups in eine etwas andere Richtung gegangen“, liefert Rossi die Erklärung für das nun entstandene Szenario. „Er war damit schneller. Jetzt schauen wir uns alle Daten an und versuchen, für morgen wichtige Anpassungen vorzunehmen. Vielleicht folge ich Nickys Weg, denn er konnte damit den weichen Reifen gut nutzen.“

Text von Roman Wittemeier

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