Valentino Rossi - © Yamaha

© Yamaha – Valentino Rossi war mit dem Setup seiner Yamaha M1 nicht zufrieden

Yamaha-Werkspilot Valentino Rossi fuhr beim Grand Prix von Deutschland am Sachsenring einen weiteren Podestplatz ein. Der Italiener kam knapp zehn Sekunden hinter Sieger Marc Marquez ins Ziel und freute sich über die Punkte.

Doch mit dem Renntempo war der neunmalige Weltmeister nicht zufrieden. Nachdem er das Rennen zu Beginn anführte, konnte er später nicht mehr mit Marquez und Cal Crutchlow mithalten.

„Ich freue mich über den Podestplatz. Auf dem Podium zu stehen ist immer sehr wichtig“, bemerkt Rossi. „Ich bin aber nicht vollkommen zufrieden, weil ich dachte, dass ich ein besseres Rennen zeigen kann. Besonders im Training hatte ich mehr Vertrauen und war schneller. Ich denke, dass wir beim Setup einige Fehler gemacht haben. Das können wir besser. Gestern nach dem Training mussten wir uns für einen Weg entscheiden. Ich war damit schneller, hatte aber Probleme, die Reifen zu verwalten.“

„Bereits das Warmup war schwierig, doch wir entschieden uns dafür, so zu fahren. Der Start war toll. Ich konnte die Führung übernehmen und versuchte, das Rennen zu kontrollieren. Leider verlor ich zu viel Zeit, um Bradl zu überholen. Er war in den ersten Runden sehr schnell“, berichtet der Italiener. „Ich wollte Marc folgen. Ich blieb fünf, sechs oder sieben Runden lang dran, doch dann musste ich etwas Tempo herausnehmen.“

„Ich versuchte, nicht aufzugeben, doch Marc entkam. Danach musste ich mit Cal kämpfen. Er leistete tolle Arbeit und fuhr im zweiten Teil des Rennens einen starken Rhythmus. Er war deutlich schneller als ich. Ich konnte ihm nicht folgen und um Platz zwei kämpfen“, bedauert Rossi. „Wenn wir um Siege kämpfen möchten, müssen wir einen weiteren Schritt machen. Wir haben in sieben Tagen ein weiteres Rennen. Laguna ist ein toller und besonderer Kurs. Wir müssen versuchen, es besser zu machen.“

„Die Front ist okay, auch wenn es beim Bremsen kritisch war. Das Rutschen des Hecks war das Problem, doch wir haben vermutlich die Lösung. Wir hoffen, dass die Situation besser wird. Doch es kam schon mehrfach in den Rennen vor, dass der Kurs verglichen mit Samstag schwieriger war. Ich rutschte zu viel. Wir versuchen, in Laguna etwas zu probieren“, schildert der Yamaha-Werkspilot.

„Wir müssen einige Teile testen. Ich hatte zwei sehr schwierige Jahre und muss mein Gefühl für das Motorrad verbessern. Ich muss mich jeden Tag steigern. Ich bin noch nicht bei 100 Prozent, denke ich. Doch das ist normal. Die Meisterschaft ist noch lang und wir haben einige Ideen“, so Rossi.

Text von Sebastian Fränzschky

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