Wrooom 2011

© Ducati - Halbgas geht nicht: Valentino Rossi bot im Kart eine gute Show

Der gemeinsame Winterevent Wrooom von MotoGP-Werksteam Ducati und der Formel-1-Abteilung von Ferrari wird von den Zweiradstars als voller Erfolg gewertet. Nicky Hayden hatte das Spektakel in Madonna di Campiglio bereits in den beiden Vorjahren mitgemacht, für Superstar Valentino Rossi war Wrooom Neuland. Den traditionellen Abschluss bildete das Showrennen auf Eis am Freitagabend.

Die beiden Ducati-Stars schlugen sich im Vergleich mit den Profis von Ferrari nicht schlecht. Der erste Durchgang wurde in Karts ausgetragen. Die beiden Formel-1-Stars Fernando Alonso und Felipe Massa waren erwartungsgemäß vorne, Hayden konnte als Dritter aber alle drei Ferrari-Testpiloten hinter sich lassen.

Im zweiten Lauf starteten die Fahrer in FIAT 500 auf dem zugefrorenen See. Während Alonso einen weiteren Sieg einfuhr, belegten Hayden und Rossi die starken Plätze zwei und drei. „Eine spektakuläre Woche und die Rennen zum Abschluss haben einfach Spaß gemacht“, bilanziert Ducati-Neuverpflichtung Rossi. Der „Doktor“ wollte aufgrund seiner Schulterprobleme anfangs gar nicht mitfahren.

„Ich habe mich dann doch dazu entschieden, weil die Atmosphäre einfach so fantastisch war. Die Fans hatten es verdient. Ich habe zwar in einigen Löchern harte Schläge einstecken müssen, aber es war nicht allzu schlimm. Das war es allemal wert“, sagt der neunmalige Motorradweltmeister. „Für mich war es das dritte Wrooom – und das beste“, freut sich Hayden.

„Sie machen es jedes Jahr immer noch besser. Wir werden gut umsorgt, treffen nette Leute. Das ist in jedem Jahr immer wieder schön. Es ist eine tolle Art, die Saison zu starten. Aber ich finde, wir haben nun genug über viele Dinge geredet“, sagt der Amerikaner. „Es ist an der Zeit, auf die Strecke zu gehen und die wirkliche Arbeit zu erledigen. Ich freue mich darauf.“

Text von Roman Wittemeier

Motorsport-Total.com
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