Eugene Laverty © Crescent-Suzuki

© Crescent-Suzuki – Eugene Laverty beeindruckte mit konstant schnellen Rundenzeiten

Das Crescent-Suzuki-Team hinterließ an den beiden Testtagen auf Phillip Island (Australien) einen positiven Eindruck: Die beiden Neuzugänge Eugene Laverty und Alex Lowes wurden nur von Weltmeister Tom Sykes (Kawasaki) überflügelt.

Vizeweltmeister Laverty stellte seine persönliche Bestzeit schon am Montag auf. Rookie Lowes steigerte sich kontinuierlich und beendete den Test als Drittschnellster der kombinierten Zeitenliste beider Tage. Knapp drei Zehntelsekunden fehlte dem Suzuki-Duo auf die Bestmarke von Sykes.

Laverty fuhr an den beiden Tagen konstante Zeiten, die nur nur im Bereich von einer halben Sekunde variierten. Zudem war der Nordire am heißen Dienstagnachmittag der einzige Fahrer, der unter 1:31 Minuten blieb. Mit einigen starken Runden in den letzten 15 Minuten war Laverty auch der Schnellste in der vierten Session. „Es war ein guter Tag und generell ein guter Test“, ist der Vizeweltmeister zufrieden. „Wir probierten viele Dinge aus. Der größte Fortschritt gelang uns wahrscheinlich am Schluss.“

„In den letzten 15 Minuten machten wir bei der Heckabstimmung einen großen Fortschritt. Deshalb bin ich sehr glücklich, diesen Test auf einem Hoch beendet und gute Rundenzeiten bei heißen Temperaturen gefahren zu haben. Wir werden im Laufe des Rennwochenendes noch einige Details ausprobieren, aber generell bin ich mit der Suzuki sehr zufrieden. Wir werden pushen, damit wir uns noch weiter verbessern.“

Das Team arbeitete bei diesem Test an der Balance zwischen Grip am Hinterrad und der Haltbarkeit des Reifens – beides wichtige Faktoren im schnellen Phillip Island. Außerdem feilte man am Lenkverhalten der GSX-R1000, der Feinabstimmung der Elektronik und neuen Öhlins-Dämpfern für die Vordergabel. Zudem wurde am Dienstag der erste der versiegelten Rennmotoren eingefahren.

Rookie Lowes setzte sich an beiden Testtagen in Szene und hinterließ eine erste Duftmarke. „Dieser Test war gut. Ich bin glücklich, dass ich in den Top 3 gelandet bin“, strahlt der amtierende BSB-Champion. „Ich habe sehr hart gearbeitet und war am Nachmittag konstant. Wir hatten zwar einige Probleme, aber ich bin glücklich. Ich glaube nicht, dass viele Leute erwartet haben, dass ich so nahe an der Spitze bin.“

„Nachdem wir nun einige Tage nachdenken können, sollten wir am Rennwochenende in einer stärkeren Position sein. Ich liebe es die GSX-R1000 zu fahren. Man kann mit diesem Bike pushen und sie erinnert mich etwas an mich selbst – je härter man es rannimmt, desto besser läuft sie! Ich bedanke mich bei allen im Team. Wir haben eine tolle Atmosphäre und ich kann es genießen.“

Text von Gerald Dirnbeck

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