© Yamaha - Das Jubiläumslogo ziert in dieser Saison die Tanks der beiden Werks-Yamahas

Das Jahr 2011 markiert für die japanische Marke Yamaha einen Meilenstein in der Firmengeschichte. In dieser Saison jährt sich der erste Yamaha-Start in der Königsklasse des Zweiradsports zum 50. Mal. Beim Grand Prix von Frankreich 1961 traten die beiden Japaner Taneharu Noguchi und Fumio Ito erstmalig mit einer Yamaha an. Seither wurden unzählige Siege und Weltmeisterschaften gefeiert.

Anlässlich des Jubiläums wurde ein spezielles Logo kreiert, das unter anderem die beiden Werksmaschinen von Weltmeister Jorge Lorenzo und Teamkollege Ben Spies während der diesjährigen MotoGP-Saison zieren wird. Darüberhinaus erscheint das Logo auf den Uniformen sämtlicher Teammitglieder. Zusätzlich wird es sowohl in der Box als auch auf den Renntransportern prangern.

Beim WM-Lauf im japanischen Motegi Ende April wird es als Höhepunkt der Feierlichkeiten Demonstrationsfahrten legendärer Motorräder wie der YZR-500 aus dem Jahr 1974, Yamahas erstes 500er-Bike, sowie der YZR-500 von 1978, der Maschine, die den US-Amerikaner Kenny Roberts zu drei WM-Titeln trug, geben. Für die europäischen Fans und Medien werden die Demonstrationsfahrten Ende Juni in Assen wiederholt. Am selben Wochenende werden die beiden Werksfahrer Lorenzo und Spies zudem mit speziellen Lackierungen an den Start gehen, welche die Highlights aus 50 Jahren Grand-Prix-Geschichte Yamahas zum Thema haben werden.

Yamaha-Präsident Hiroyuki Yanagi blickt voller Stolz auf die vergangenen fünf Dekaden zurück: „Diese 50 Jahre Wettbewerb brachten für Yamaha viele Siege, aber auch bittere Niederlagen. Wir haben uns jedoch stets den Geist der Herausforderung erhalten, mit dem wir damals im Jahr 1961 erstmalig angetreten sind.“ Die zurückliegende Saison 2010 war für Yamaha eine der erfolgreichsten überhaupt, als man den Fahrer-, Team- und Herstellerweltmeistertitel gewinnen konnte.

Abschließend richtet Yanagi noch einige Worte des Danks an die über die Jahre an den Erfolgen beteiligten Personen: „Ein solch langer Zeitraum an der Spitze des Grand-Prix-Sports wäre ohne die Unterstützung der Fans, Zulieferer, Sponsoren und Rennorganisatoren niemals möglich gewesen. Ich möchte daher die Gelegenheit nutzen, all diesen Menschen aufrichtig zu danken.“

Text von Mario Fritzsche

Motorsport-Total.com
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