Valentino Rossi - © Yamaha

© Yamaha – Valentino Rossi konnte lediglich die letzte Stunde des Tages effektiv nutzen

Am Ende waren die Plätze vier und fünf für Jorge Lorenzo und Valentino Rossi eher Schadensbegrenzung. Der Rückstand der beiden Yamaha-Piloten auf die Spitze betrug auch am zweiten Testtag in Katar mehr als eine halbe Sekunde.

„Wir haben viele Sachen probiert, aber alle anderen haben einen größeren Schritt gemacht“, ärgert sich Lorenzo und setzt nun darauf, am Montag noch einmal einen Sprung nach vorne machen zu können.

„Heute war ein harter Tag. Die Streckenbedingungen verbesserten sich kaum, aber immerhin etwas. Obwohl wir das Gefühl für das Motorrad ein bisschen verbesserten, sind wir noch immer weit von der Bestzeit weg“, berichtet der Spanier und ergänzt: „Jetzt müssen wir sehen, was morgen passiert. Wir haben wichtige Sachen gefunden und wir werden außerdem einen Longrun absolvieren, um zu sehen, wie das Bike funktioniert.“

Auch für Rossi war es ein „schwieriger Tag“: „Wir haben eine Menge am Setting des Motorrads verändert, um schneller zu werden. Aber wir haben nicht die Ergebnisse erzielt, die wir erwartet hatten. Es war eine schwierige Situation, aber zum Glück haben wir in der letzten Stunde noch etwas geändert. Wir gingen einen Schritt zurück und in eine andere Richtung.“

Der letzte Teil des Tests war dann gut, denn ich war mit dem harten und dem weichen Reifen schnell und konnte meine Position verbessern, wodurch ich in den Top 5 landete. Außerdem konnte ich meine Pace verbessern und in den 1:55ern bleiben. Letztendlich war es also gar nicht so schlecht. Wir müssen morgen weiterarbeiten und im Hinblick auf das Rennwochenende so viel wie möglich in Ordnung bringen“, gibt sich der Italiener kämpferisch.

„Wir müssen noch einige Dinge probieren, einige andere Teile, Einstellungen, und wir müssen uns für einen Reifen entscheiden. Heute war es harte Arbeit: Viele Runden, große Anstrengung, aber letztendlich war es ein guter Tag. Wir haben gut gearbeitet und am Ende doch noch etwas Gutes gefunden“, findet Rossi doch noch ein paar versöhnliche Worte für einen eigentlich ziemlich gebrauchten Tag.

Die Testzeiten aus Katar (Samstag):

1. Andrea Dovizioso (Ducati) 1:54.907 Minuten (38 Runden)
2. Marc Marquez (Honda) 1:55.091 (54)
3. Andrea Iannone (Ducati) 1:55.104 (46)
4. Jorge Lorenzo (Yamaha) 1:55.500 (51)
5. Valentino Rossi (Yamaha) 1:55.581 (61)
6. Dani Pedrosa (Honda) 1:55.582 (40)
7. Cal Crutchlow (Honda) 1:55.624 (42)
8. Bradley Smith GBR (Yamaha) 1:55.648 (49)
9. Pol Espargaro ESP (Yamaha) 1:55.658 (46)
10. Karel Abraham (Honda) 1:55.765 (41)
11. Yonny Hernandez (Ducati) 1:55.772 (33)
12. Aleix Espargaro (Suzuki) 1:55.795 (33)
13. Scott Redding (Honda) 1:55.803 (60)
14. Maverick Vinales (Suzuki) 1:55.810 (42)
15. Hector Barbera (Ducati) 1:56.058 (50)
16. Nicky Hayden (Honda) 1:56.104 (44)
17. Mike Di Meglio (Ducati) 1:56.259 (53)
18. Eugene Laverty (Honda) 1:56.342 (54)
19. Michele Pirro (Ducati) 1:56.476 (32)
20. Stefan Bradl (Forward-Yamaha) 1:56.724 (17)
21. Jack Miller (Honda) 1:56.758 (50)
22. Danilo Petrucci (Ducati) 1:56.762 (32)
23. Loris Baz (Forward-Yamaha) 1:56.936 (40)
24. Alvaro Bautista (Aprilia) 1:57.273 (46)
25. Alex De Angelis (ART) 1:57.390 (45)
26. Marco Melandri (Aprilia) 1:57.982 (23)

Text von Ruben Zimmermann

Motorsport-Total.com
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