Valentino Rossi - © Yamaha

© Yamaha – Vizeweltmeister Valentino Rossi beendete den zweiten Tag nur auf Position acht

Bei Yamaha herrschte am Donnerstag beim Katar-Test Ernüchterung.

Weder Jorge Lorenzo noch Valentino Rossi gelang es, die Zeiten vom ersten Testtag zu erreichen. In der Zeitenliste vom Donnerstag fanden sich Lorenzo und Rossi auf den Positionen drei und acht wieder.

Doch noch viel schlimmer ist, dass die Yamaha-Piloten im Renntrimm zurückliegen. Lorenzo absolvierte eine Rennsimulation und war deutlich langsamer als die Ducatis. Rossi schonte sein Reifenkontingent und verzichtete auf eine Rennsimulation.

Lorenzo bemängelte nach dem zweiten Testtag die Traktion seiner Yamaha: „Am Donnerstag war es schwierig für uns, die Zeiten vom Vortag zu verbessern. Offensichtlich war der Kurs etwas rutschiger“, grübelt der Titelverteidiger. „Wir probierten bei der Elektronik und den Reifen viele Dinge und behaupteten uns in den Top 3, auch wenn wir keine großen Verbesserungen erzielen konnten. Das ist ein gutes Zeichen.“

„Ich fuhr auch längere Stints, um das Verhalten der Maschine nach ein paar Runden zu verstehen. Ich bin zufrieden, denn ich konnte das Tempo länger halten als am Mittwoch“, berichtet Lorenzo. „Am Freitag werden wir bei der Elektronik und dem Setup ein paar Sachen probieren. Positiv war, dass ich am Donnerstag mehr Runden am Stück fahren konnte als am Mittwoch.“

„Meine Rennsimulation war okay, aber nicht herausragend. Ich verwendete den weichen Reifen, was nicht optimal war. Ich hatte keine harten Reifen mehr übrig. Ich denke, die Rennsimulation am Freitag läuft besser, wenn ich den harten Hinterreifen verwende“, grübelt der Spanier, der in der Tageswertung 99 Tausendstelsekunden auf Maverick Vinales verlor, aber immerhin vier Zehntelsekunden schneller war als Teamkollege Rossi.


Der Italiener zog nach dem zweiten Tag ein durchwachsenes Fazit: „Tag zwei war okay. Ich arbeitete sehr intensiv und fuhr viele Runden, weil noch viel Arbeit zu bewältigen ist. Unterm Strich war meine Performance nicht besonders toll, was die Rundenzeit und die Position angeht“, gesteht der Vizeweltmeister. „Ich war ein bisschen langsamer als am Mittwoch, doch ehrlich gesagt konzentrierte ich mich nicht auf eine schnelle Runde.“

„Wir wollten Reifen sparen, weil das für Freitag sehr wichtig ist. Wir haben nicht besonders viele Reifen. Deswegen müssen wir versuchen, sie uns gut einzuteilen. Ich denke, Freitag wird sehr wichtig sein, um das Potenzial besser zu verstehen“, schildert Rossi, der am finalen Testtag der Vorsaison noch einmal angreifen möchte: „Ich werde versuchen, die Rundenzeit zu verbessern und einen Longrun zu absolvieren, damit ich ein besseres Verständnis für unser Tempo erhalte.“

Text von Sebastian Fränzschky

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